ArchäoNow
Per Handy in die alte Realität

Das Team hinter der AR-Tour: Marketer Emanuel Kaspar, Gründerin Miriam Weberstorfer und Entwickler Franco Lanfur (v.l.).
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  • Das Team hinter der AR-Tour: Marketer Emanuel Kaspar, Gründerin Miriam Weberstorfer und Entwickler Franco Lanfur (v.l.).
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  • hochgeladen von Sophie Brandl

Mittels Augmented Reality sollen vergessene Gebäude in der Innenstadt wieder auferstehen.

INNERE STADT. Wie hat die Innenstadt wohl vor 100 Jahren ausgesehen? Und wie vor 500 Jahren? Das Team von "ArchäoNOW" will diese Fragen auf seiner neuen Tour nicht nur beantworten, sondern gleich die Gebäude wiederauferstehen lassen. Mittels Augmented Reality (AR) – also erweiterter Realität – werden alte Gebäude mit dem Handy in der Realität simuliert.
Schaut man also auf den Bildschirm des Smartphones, sieht man eine digitale Kopie eines Gebäudes – genau an dem Ort, an dem es früher einmal stand. So kann man zum Beispiel die Maria-Magdalena-Kapelle betrachten, deren Umrisse heute noch auf dem Stephansplatz erkennbar sind.

Bewerkstelligt wird das durch ein Programm von Franco Lanfur, der selbst Architekt ist. „Etwa sechs Monate lang hat es gedauert, um die Gebäue digital nachzubauen“, sagt der Entwickler. Das fertige Ergebnis kann man ab sofort im Zuge des AR-Rundgangs sehen. Beim Anschauen bleibt es aber nicht. Wie bei den anderen Touren von "ArchäoNOW" gibt es auch hier wieder einige Rätsel zu lösen, um so die Stadt besser kennenzulernen. „Ich glaube, das spannendste Rätsel ist der Mordfall, der tatsächlich stattgefunden hat“, sagt Miriam Weberstorfer, Chefin von "ArchäoNOW". Zu viel möchte sie aber nicht verraten. Schließlich mache es am meisten Spaß, die Stadt selbst zu erkunden.

Tour für die Wiener

Die Zielgruppe sind nicht etwa Touristen, sondern die Wiener selbst. „Es geht vor allem um Teambuilding und den gemeinsamen Spaß“, sagt Weberstorfer. Es sei auch eine Tour für alle, die ihren Bezirk noch besser kennenlernen wollen. „Oder wenn man seine Stadt Freunden oder Gästen aus dem Ausland zeigen möchte“, so die Chefin.

Mit der AR-Tour bietet das Team von "ArchäoNOW" seinen Kunden etwas Neues – sind sie doch die Ersten in Europa, die so eine Tour auf die Beine gestellt haben. „AR-Touren gibt es sicher, aber nicht in diesem Ausmaß“, erklärt Weberstorfer. Der Grund dafür sei relativ simpel: Die Entwicklung sei teuer und extrem zeitaufwendig.

Das Team hinter der AR-Tour: Marketer Emanuel Kaspar, Gründerin Miriam Weberstorfer und Entwickler Franco Lanfur (v.l.).
Mozarts Sterbehaus steht wieder an seinem Ort.
Autor:

Maximilian Spitzauer aus Hietzing

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