Postsparkasse
Weitere Immobilie aus dem Signa-Imperium steht vor dem Verkauf
- Besonders bekannt ist wohl die große Kassenhalle im Eingangsbereich – das Gebäude der Postsparkasse kann man nun erwerben.
- Foto: Andreas Pölzl/RMW
- hochgeladen von Anna-Sophie Teischl
Eines der wohl schönsten Gebäude der Inneren Stadt steht zum Verkauf. Die Postsparkasse gehörte einst zum Portfolio der gefallenen Signa-Gruppe rund um René Benko.
WIEN/INNERE STADT. Die Zerschlagung des insolventen Signa-Imperiums von René Benko erreicht ein weiteres Wiener Wahrzeichen: die traditionsreiche österreichische Postsparkasse am Georg-Coch-Platz steht zum Verkauf. Der zuständige Masseverwalter hat den Immobiliendienstleister EHL mit der Verwertung der prominenten Liegenschaft in der City beauftragt.
Das zwischen 1910 und 1912 nach Plänen von Otto Wagner errichtete Gebäude gilt als Ikone der Wiener Moderne und steht unter Denkmalschutz. Für Investoren ist das Grundstück mit einem langfristigen Baurechtsvertrag verknüpft: Die Liegenschaft ist noch bis Ende 2118 an die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) verpachtet, eine Tochter der staatlichen ÖBAG.
Großes Interesse erwartet
Die Pachteinnahmen sind über die gesamte Restlaufzeit vollständig an den Verbraucherpreisindex gekoppelt. Sämtliche Erhaltungs- und Instandhaltungspflichten obliegen der Republik, während das historische Gebäude nach Vertragsende entschädigungslos an den Grundstückseigentümer fällt. EHL rechnet daher mit großem Interesse von Pensionskassen und Stiftungen.
"In Anbetracht dieser außergewöhnlichen Opportunität erwarten wir starkes Interesse sowohl von nationalen als auch von internationalen privaten sowie auch institutionellen Investoren, die den wertgesicherten Cash-Flow als Absicherung von indexierten Ausgabenströmen, wie dies beispielsweise bei Pensionskassen üblich ist, nachfragen“, erklärt Markus Mendel, Geschäftsführer der EHL Investment Consulting.
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