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Weltmissionssonntag 2018: Gottesdienst im Innsbrucker Dom mit anschließendem „Coffe to stay“

Weltmissionssonntag 2018: Äthiopien ist Schwerpunktland der diesjährigen Missio—Aktion
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Äthiopien ist Schwerpunktland der diesjährigen Missio—AktionTIROL (dibk). Am 21. Oktober feiert die Kirche den „Sonntag der Weltmission“. Dieser Tag lädt nicht nur dazu ein über die Mission im Herzen des christlichen Glaubens nachzudenken, sondern sich auch die Frage zu stellen: Was ist meine Mission?

In Innsbruck wird am „Weltmissionssonntag“ um 10 Uhr im Dom zu St. Jakob ein Gottesdienst mit dem Jugendseelsorger Kidane Korabza begangen. Anschließend findet ein „Coffe to stay“, das ist eine äthiopische Cafezeremonie, statt. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Domchor goes Africa.

Schwerpunktland: Äthiopien

Äthiopien ist das Schwerpunktland der diesjährigen missio-Aktion zum Monat der Weltmission. Äthiopien ist ein Land mit einer 1.600 Jahre alten christlichen Tradition. Zugleich ist es eines der ärmsten Länder der Welt und lebt mit der besonderen Herausforderung von rund 900.000 Flüchtlingen, größtenteils aus dem Südsudan, Eritrea und Somalia.

Angesichts der Herausforderungen durch die Migration heute besteht die einzige vernünftige Antwort in der Solidarität. Gerade durch die Migrationsströme erlebt man, dass Probleme anderswo uns am Ende unmittelbar und selbst betreffen. Die Kirche in Äthiopien zeigt beispielhaft, wie Christen durch Bildungsarbeit, Einsatz für Flüchtlinge und soziales Engagement an der Seite der Armen und Benachteiligten steht.

„Coffee to stay" – eine äthiopische Cafezeremonie

Die Kaffeezeremonie ist im Kaffeeland Äthiopien eines der wichtigsten alltäglichen Ereignisse. Hier treffen sich Nachbarn und Familien, rösten den Kaffee, genießen den frischen Duft, lassen dazu Weihrauch aufsteigen und gießen dreimal eine kleine Tasse auf. Dabei werden selbstverständlich auch Neuigkeiten ausgetauscht, wichtiger aber, wenn es zwischenmenschliche Probleme gibt, wenn die Gemeinschaft Aufgaben besprechen muss, wenn es Streit gibt - all das wird bei der Kaffeezeremonie beredet und es wird eine Lösung gefunden.

Autor:

Arno Cincelli aus Innsbruck

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