Die Polizei rät: Der Gurt muss immer verwendet werden

Sicherheitsgurt

SCHWAZ (red). Das Verwenden von Sicherheitsgurten sowie geeigneter Rückhalteeinrichtungen bei der Beförderung von Kindern stehen im Mittelpunkt einer Verkehrssicherheitskampagne, die vom Land Tirol, der Verkehrsabteilung des Landespolizeikommandos für Tirol und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit durchgeführt wird.

Sicherheitsgurte verhindern bis zu 50 Prozent tödlicher und schwerer Verletzungen von Lenkern und Beifahrern sowie bis zu 25 Prozent jener von Fondpassagieren. Von 1999 bis 2008 wurden 400 Pkw-Insassen bei Autounfällen getötet, 184 davon waren nicht angegurtet. Bei einer Angurtquote von 100 Prozent hätten 158 Personen überleben können. „Schon bei geringer Geschwindigkeit kann ein Unfall tödlich sein. Bei einem Aufprall mit 30 km/h nimmt das Gewicht einer Person um das 20-fache zu. Ein Frontalaufprall mit 50 km/h wirkt sogar wie ein Sprung aus dem dritten Stock. Gewöhnen Sie sich daher auch bei kurzen Strecken an, sich und Ihre Kinder anzugurten“, lautet der Appell.

Nicht angegurtete Passagiere gehen auf den Rücksitzen ein zweimal höheres Risiko ein, schwer verletzt zu werden, als angegurtete. Bei einer Frontalkollision mit 50 km/h entwickelt sich eine Person zu einem Geschoss von drei Tonnen Gewicht, was auch zu einer Gefahr für weitere Personen werden kann.

Deshalb führt die Polizei im Bezirk Schwaz regelmäßig Überprüfungen durch. „Allein im Vorjahr waren 2100 Beanstandungen vorzunehmen, wobei 60 davon die fehlende oder falsche Sicherung von Kindern betrafen. Verwenden Sie sowohl als Lenker als auch als Mitfahrer bei allen Fahrten den Gurt – nicht der Strafe wegen, sondern zu Ihrem und zum Schutz der übrigen Passagiere“, heißt es in der Aussendung.

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Bezirksblätter Schwaz aus Schwaz

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