Aeneis schafft Parallelen zur Moderne

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INNSBRUCK (sara). Beim 5. Freien Theaterfestival Innsbrucks wird heuer Aeneis inszeniert. In achronologischer Reihenfolge sind die einzelnen Stationen dem Publikum, welches in Gruppen aufgeteilt wird, vorgeführt. Die recht moderne Interpretation von der Geschichte über die Gründung Roms wurde von vier RegisseurInnen geschaffen, es wirken sieben Theater mit. Auch Parallelen zum Jetzt setzt das Stück: gewaltvolle Kämpfe, aggressive Schlachtrufe und heimatsuchende Flüchtlinge erinnern nur zu sehr an die aktuelle Flüchtlingsthematik und die Heroisierung von Führungspersonen wie im Zweiten Weltkrieg. Eine Frau als "Stimme der Vernunft" versucht zu vermitteln, wie verkehrt, aber immer noch präsent der Umgang der Menschen mit dem Fremden ist.

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