Hungerburgbahn wurde zehn Jahre alt

Freuen sich, dass die Rechnung aufgegangen ist. Karl Gostner, Christine Oppitz-Plörer und Thomas Schroll (v.l.n.r.)
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  • Freuen sich, dass die Rechnung aufgegangen ist. Karl Gostner, Christine Oppitz-Plörer und Thomas Schroll (v.l.n.r.)
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INNSBRUCK. Auf der Touristikwebseite Tripadvisor ist sie regelmäßig unter den Top-Ten-Sehenswürdigkeiten Österreichs: Die Innsbrucker Hungerburgbahn. Nun ist sie selbst schon zehn Jahre alt geworden und kommt nicht nur bei den Touristen gut an. Vierzig Prozent der Fahrgäste sind Einheimische. Bei einem Rückblick auf zehn Jahre Hungerburgbahn erinnerte sich Geschäftsführer Thomas Schroll an einen ruppigen Anfang: "Es gab großen Widerstand in der Bevölkerung, heute ist die Bahn aber das Highlight der Stadt und wird von Wanderern, Mountainbikern und sogar Anrainern gern genutzt." Seiner Ansicht nach führten zwei ausschlaggebende Faktoren zum Erfolg und zur Akzeptanz der Stadtbewohner: Die direkte Anbindung an die Altstadt und die außergewöhnliche Architektur von Zaha Hadid. Auch Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer bezeichnet Letzteres als einen Glücksgriff und fügt hinzu: "Wir können ruhig und zufrieden auf die letzten zehn Jahre zurückblicken. Mut in dieser Angelegenheit zu beweisen war wichtig." Der Obmann des Innsbrucker Tourismusverbandes, Karl Gostner, kann den Schachzug nur bestätigen: "Jeder spricht über authentischen Tourismus. Wenn Einheimische, Bergsteiger und Downhiller zwischen den Touristen mit der Bahn fahren, ist das authentische Erlebnis gegeben."
Skurril, aber wahr: Ausgerechnet zum 10-Jahres-Jubiläum stand die Bahn – wegen einem technischen Defekt – still.

Jubiläumsprogramm

Im Dezember 2007 eröffnete – nach zahlreichen Protesten und Schwierigkeiten – die neue Hungerburgbahn. Das Jubiläum will man mit zahlreichen Aktionen und Angeboten begehen.
Bis 6. April werden dienstags (Englisch, 10:30 Uhr) und freitags (Deutsch, 16 Uhr) kostenlose Führungen angeboten: Monika Frenzel (Per Pedes) gibt Einblicke in die Welt der verstorbenen Star-Architektin Zaha Hadid, die in Innsbruck die Hungerburgbahnstationen entworfen hat. Treffpunkt ist im Nordkette-Shop in der Altstadt
(Herzog-Friedrich-Straße 22). Anmeldungen bis am Vortag um 17 Uhr unter: info@perpedes-tirol.at. Außerdem sollen die Bahnen mit Bildern und Informationen beklebt werden und somit zu einem "fahrenden Museum" der Hungerburgbahngeschichte werden. Ebenfalls ein Highlight zur Feier: Die Bahnstationen bekommen eine neue Beleuchtung. Für all jene, die nicht gratis mit der Bahn unterwegs sind, gibt es jetzt ein Spezialangebot: Um zehn Euro fahren Sie nicht nur mit der Bahn, sondern können sich auf der Hungerburg im Kaffeehaus "Hitt und Söhne" einen Jubiläumsdrink gönnen.

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