"In Innsbruck rumort es"

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Für ÖH-Vorsitzenden Florian Ritter ist der Budgetvorschlag eine Katstrophe. Und viele StudentInnen stimmen ihm da wohl zu. Für die ÖH ist klar, es wird sicher noch einige Aktionen geben.

(vk). Der gemeinsame österreichweite Aktionstag der Rektoren und StudentInnen von vorvergangener Woche hat es eindrucksvoll bewiesen – die Unis wollen sich dieses Budget nicht gefallen lassen.
„Die Studierenden und Rektoren haben sich zusammengeschlossen und ihre Differenzen begraben, um gemeinsam für eine Sache eintreten zu können, und das hat Wirkung gezeigt“, zieht Florian Ritter, Vorsitzender der ÖH Innsbruck ein positives Resümee des Protestes. Und das soll nicht der letzte Aufschrei der StudentInnen sein.

Weitere Aktionen möglich
„In Innsbruck rumort es“, weiß Florian Ritter: „Sollte es die Situation erfordern, sind wir bereit, ein Statement zu setzen.“ Konkret geplant sei zwar in nächster Zeit noch nichts, „aber das kann sich kurzfristig entwickeln“, so Ritter. So fuhren vergangene Woche zwei Busse nach Wien, um dort eine Demonstration tatkräftig zu unterstützen. Gesponsert wurde das von der ÖH.

Existenzbedrohendes Budget
Für Ritter ist die derzeitige Situation für alle Unbefriedigend. Die Herabsetzung des Alters beim Anspruch auf Familienbeihilfe von 26 auf 24 Jahre sei für manche gar existenzbedrohend: „StudentInnen, die beispielsweise gerade ihr Doktorat machen, haben diese Familienbeihilfe bereits miteinkalkuliert. Jetzt fehlen ihnen mit einem Mal 200 Euro im Monat“, kennt Retter die prekäre Situation für StudentInnen.

Wohnungspreise entschärfen
Speziell in Innsbruck sieht Ritter vor allem ein Problem bei den Wohnungspreisen: „Die Stadt kann man hier nicht herausnehmen, auch sie muss Verantwortung zeigen. Beispielsweise könnte man mit dem Bau von Studentenheimen die Wohnungssituation entschärfen“, schlägt Florian Ritter vor. Die Studenten sind also „kampfbereit“, man darf gespannt sein, was sich noch tut.

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