Innsbrucker Festwochen
Künstlerische Leitung — "Benvenuto a Innsbruck"— Ottavio Dantone
- V.l.n.r.: Kaufmännischer Direktor Markus Lutz, Kulturlandesrätin Beate Palfrader, Musikalischer Leiter Ottavio Dantone, Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi, Künstlerische Direktorin Eva-Maria Sens
- Foto: Innsbrucker Festwochen/Veronika Lercher
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INNSBRUCK. Die künstlerische Leitung der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik wird ab September 2023 neu besetzt. Der italienische Dirigent und Cembalist Ottavio Dantone wird für die Festwochen von 2024 bis 2028 als Musikalischer Leiter wirken, die bisherige Betriebsdirektorin Eva-Maria Sens als Künstlerische Direktorin übernehmen.
Künstlerische Direktorin und der Musikalische Leiter: "Wir wollen gemeinsam Ideen kreieren, um unseren Künstlern und Publikum Zugang zu den wahrhaftigsten Emotionen in der Musik vermitteln sowie Sichtweisen auf die Ursprünge der Alten Musik und ihrer Beziehung zu unserer Zeit entwickeln."
- Eva-Maria Sens — Künstlerische Direktorin, erzählt über die bevorstehenden Programme der Alten Musik und bedankt sich für die jahrelange Unterstützung.
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Neuformatierung
Das Leitungsteam der Festwochen besteht ab Herbst 2023 aus einer geschäftsführenden Kaufmännischen und einer Künstlerischen Direktion, die sich für die strategische Ausrichtung der Festwochen verantwortlich zeichnen. Die Direktionsebene wird jeweils um eine Musikalische Leitung ergänzt, die für die Dauer von drei bis maximal fünf Jahren bestellt wird.
- V.r.n.l.: Markus Lutz, Beate Palfrader, Ottavio Dantone, Georg Willi, Eva-Maria Sens, Esther Mair
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Kaufmännischer Direktor Markus Lutz
Als Kaufmännischer Direktor wird der bisherige Geschäftsführer Markus Lutz fungieren. "Die Festwochen verfügen nun über belastbare, zeitgemäße Strukturen, die es uns ermöglichen, kompetent und flexibel auf Entwicklungen zu reagieren und die Innsbrucker Festwochen in sich stetig wandelnden Zeiten in die Zukunft zu führen", so Markus Lutz.
- V.r.n.l.: Markus Lutz, Beate Palfrader, Georg Willi, Eva-Maria Sens
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Musikalische Leitung
Die Gesellschafter haben mit ihrer Entscheidung für diese neue Struktur die Weichen gestellt für eine Weiterentwicklung der Festwochen und ihre regionale Verankerung bei gleichzeitiger internationaler Strahlkraft. Die Musikalische Leitung wird durch die Direktion in Zusammenarbeit mit einer von den Gesellschaftern bestellten Expertenkommission ausgewählt. Der Turnus von drei bis fünf Jahren ermöglicht es den Innsbrucker Festwochen künstlerisch am Puls der Zeit zu bleiben und für die Position der Musikalischen Leitung immer wieder international gefragte Künstler zu gewinnen.
Ottavio Dantone
"Der neue Künstlerische Leiter ist eine Künstlerpersönlichkeit von internationalem Renommee. Ottavio Dantone hat mit seinem "Ensemble Accademia Bizantina" bereits mehrfach das Publikum der Innsbrucker Festwochen begeistert. Er wird mit seiner musikalischen Expertise und seinem Charisma den Festwochen der Alten Musik wichtige neue Impulse geben", freut sich die Kulturlandesrätin Beate Palfrader.
- V.r.n.l.: Markus Lutz, Beate Palfrader, Ottavio Dantone, Eva-Maria Sens
- Foto: Anna Wieser
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Kulturelle Leben in Innsbruck
Bürgermeister Georg Willi betont: "Für das Kulturleben in der Stadt Innsbruck haben die Festwochen der Alten Musik eine große Bedeutung. Die Festwochen haben sich seit ihrer Gründung mit der Welt mit- und weiterentwickelt. Wir sind gespannt auf die Zukunft und freuen uns auf zahlreiche, hochkarätige Veranstaltungen in den kommenden Jahren."
- Beate Palfrader und Bürgermeister Georg Willi (li.) berichten über die Neuerungen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.
- Foto: Anna Wieser
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Biographie
Ottavio Dantone erwarb in jungen Jahren ein Diplom in den Fächern Orgel und Cembalo. In seiner Konzertkarriere zog er schnell die Aufmerksamkeit der Kritiker als einer der besten Spieler seiner Generation auf sich. 1985 wurde er beim Internationalen Wettbewerb in Paris mit dem Preis für Generalbass ausgezeichnet und 1986 war Dantone der höchste Preisträger beim Internationalen Wettbewerb in Brügge. Es brachte ihm internationale Anerkennung, da er der erste Italiener war, der diese Auszeichnung erhielt. Die Zusammenarbeit mit der "Accademia Bizantina" aus Ravenna begann 1989 und seine Kenntnisse der historischen Aufführungspraxis im Barock führten 1996 zu seiner Ernennung zum Musikdirektor dieses Ensembles. Die "Accademia Bizantina" ist heute eines der herausragendsten Barockorchester der internationalen Szene. In den letzten zwanzig Jahren hat Dantone seine Tätigkeit als Solist und Leiter von Kammermusik und kleinen Orchestern um die eines großen Dirigenten erweitert und sein Repertoire auf Klassik und Romantik ausgedehnt. 1999 debütierte er als Operndirigent in der ersten modernen Aufführung von Guiseppe Sartis "Giulio Sabino" im Alighieri-Theater von Ravenna mit der "Accademia Bizantina". Seit damals dirigierte er sowohl bekannte Opern als auch die Wiederentdeckung von selten gehörten Opern oder moderne Erstaufführungen bei einigen der berühmtesten Festivals und Theatern der Welt.
- Mailänder Scala
- Glyndebourne Festival Opera
- Königlichen Theater in Madrid und Paris
- Oper Zürich
- Londoner Proms
Ottavio Dantone nahm als Solist als auch als Dirigent für renommierte Plattenfirmen wie Decca, Deutsche Grammophon, Naive und Harmonia Mundi auf. Diese wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet und von der Kritik hoch gelobt.
Ab September 2023 übernimmt Dantone bis Ende August 2028 die Position des Musikalischen Leiters bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.
https://www.landestheater.at/
https://www.altemusik.at/de
https://www.meinbezirk.at/tag/innsbrucker-festwochen
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