03.07.2017, 11:22 Uhr

Tierpaten-Tag im Alpenzoo Innsbruck

Gleich zu Beginn der Führungen wurden wir von den Europäischen Sumpfschildkröten begrüßt.
Innsbruck: Alpenzoo | Pünktlich um 9:00h trafen die vielen Tierpaten beim Fischotter-Gehege, das in der Einladung als Treffpunkt genannt wurde ein. Alpenzoo-Direktor Dr. Michael Martys begrüßte uns und zählte sechs verschiedene, geführte Gruppen auf, wo wir u.a. auch unsere Patentiere besuchen konnten. Ich durfte als Vertretung der "Aquarienfreunde Tirol 1990" mit dabei sein und ging mit der Gruppe 5, die von Frau Uschi Rauch geführt wurde mit.

Wir durften zuerst Backstage durch die Fisch- und Reptilien-Zucht gehe, wo uns viele, der oft seltenen Tiere gezeigt wurden. Beeindruckend waren die tollen Nachzuchten von Hundsfischen, Flussbarschen, Perleidechsen und Kreuzottern. Die große Filteranlage für die Becken war in einem Extra-Raum untergebracht. Anschließend besuchten wir die Eisvogel-Gehege und lernten die Schwierigkeiten kennen, die ein Ansiedeln in freier Natur für diese wunderschönen Vögel mit sich bringt. Nicht nur, dass sie eine vier Meter hohe Lehm-Wand für ihre Bruthöhlen benötigen, es müssen auch noch genügend kleine Fische vorhanden sein, damit diese Vögel sich ernähren können. Jedes Tier benötigt ca. 15 dieser kleinen Fische am Tag.
Dann ging es zum großen Freiwasser-Becken wo wir die Fische füttern durften. Immer mehr Tiere kamen in das seichte Gewässer, wohin wir das Futter warfen. Wenn man unten, vor der riesigen Scheibe des Freiwasser-Beckens steht, hat man nicht den Eindruck, dass das Becken diese Ausmaße hat. Hier tummelt sich eine relativ neu zusammen gestellte Fisch-Gesellschaft von Tieren aus Ost-Europäischen Flüssen, so auch der Sterlet, der bei der Reinigung des Beckens die Tierpfleger in Taucheranzügen regelrecht anschwimmt. Man denkt dabei eher an Haie, meint Frau Rauch.

Nun waren die Tiere des "Alpenzoo-Bauernhofs" dran. Auch hier durften wir wieder füttern und die Ziegen und Schafe kamen sofort zu uns her. Viele junge Schweine im Dalmatiner-Muster gibt es derzeit im Alpenzoo zu sehen und auch ein ganz junges Kalb übt sich in tollpatschigen Sprüngen zwischen den Kühen.
Nachdem wir unsere Steicheleinheiten und Futter-Rationen verteilt hatten, spazierten wir noch durch andere Teile des Zoos, sahen Steinböcke, Luchse und bekamen schließlich Hunger. Aber auch hierfür war gesorgt! Wir konnten an dem tollen Buffet nun auch unsere Mägen füllen und über die Führungen und Tiere sprechen. Wer wollte, durfte natürlich den restlichen Tag noch im Alpenzoo verbringen.

Vielen herzlichen Dank an die Organisatoren, unseren Führungs-Leuten und den Tieren des Alpenzoos. Leider war der Wels - das Patentier der "Aquarienfreunde Tirol 1990" nur sehr versteckt zu sehen und es gelang kein Foto. Doch es war ein wundervoller Vormittag und ich werde mich nun auch selbst um eine private Patenschaft bemühen.

Weitere Informationen zur Tierpatenschaft:
https://www.alpenzoo.at/de/hilf-mit/patenschaft

Text und Fotos: Helga Kury für "Aquarienfreunde Tirol 1990"
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