10.09.2014, 11:25 Uhr

1,5 Millionen Euro in Sanierung investiert: Städtisches Hallenbad sperrt am 29. September wieder auf

Unter Aufsicht des Denkmalamtes wurde Dachkonstruktion vollständig erneuert und die Scheindecke sowie die ursprüngliche Farbgebung der Halle nachgebildet. Eine Sauna wurde saniert und die Damen-FKK Terasse komlett ausgebaut. Zukünftig wird es es auf der Terasse auch einen gemischten FKK-Bereich geben. Die Sanierungskosten belaufen sich auf über € 1,5 Mio.

(kurt). Ab Montag, 29.09.2014, ist das Hallenbad Amraser Straße wieder für alle Gäste geöffnet. Das Bad zählt zu den architektonisch bedeutendsten Gebäuden des 20. Jahrhunderts in Innsbruck. Nach knapp 90 Betriebsjahren musste jetzt aber die riesige Dachkonstruktion der Schwimmhalle auf Grund schwerwiegender Korrosionsschäden am Tragwerk vollständig ausgetauscht werden.
Hierfür wurden das Tragwerk und die Attika unter größter Vorsicht entfernt und neue Stahlhohldielen mit einer Spannweite von 15 m eingebaut. Nach Errichtung der Stahlbetondecke wurde unter strenger Aufsicht des Denkmalamtes die ursprüngliche Scheindecke mit zahlreichen Stuckelementen nachgebildet. Anhand alter Farbschichten wurde vom Denkmalamt die ursprüngliche Farbgebung im Inneren der Halle rekonstruiert. Mit der Neueröffnung des Hallenbades Amraser Straße wird das architektonische Juwel in zarten Rosa- und Grautönen neu erstrahlen.

Gleichzeitig konnte die Dachterrasse, die ursprünglich den Damen als FKK-Sonnenbad gedient hatte, vollständig erneuert und um einen gemischten FKK-Bereich ergänzt werden. Neben den routinemäßigen Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten während der Sperrzeit wurde auch eine Saunakammer runderneuert und steht für die kalten Wintermonate bereit.
IKB – Bädergeschäftsbereichsleiter Ulrich Mayerhofer bedankte sich vor allem bei allen Stammkunden, die über ein halbes Jahr hindurch auf ihr angestammtes Schwimmbad und die Sauna verzichten mussten. Mayerhofer: „Nur durch die umsichtige Projektbetreuung durch die IKB-Planungsabteilung war es möglich, dieses Bauvorhaben ohne Zwischenfälle und nur mit geringer zeitlicher Verzögerung abzuschließen.“
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