13.01.2018, 14:30 Uhr

Bischof Glettler bedankt sich

Karikatur: Simom Casari; Idee: Stephan Obholzer; Innsbruck, Dezember 2017
Innsbruck: Haus der Begegnung | Begegnung mit Helfern der Bischofsweihe

12.1.2018 Innsbruck, Haus der Begegnung

Salutiert, an- und aufgetreten, sind in musikalischer Begleitung einer Saxofam Band viele Gruppen und Verbände, die auch in der Olympiahalle am 2.12.2017 zur Bischofsweihe unterstützend mit ihrer Anwesenheit glänzten. Rotes Kreuz, Sicherheits- und Ordnerdienste, da waren auch wir von dem Loretto Gebetskreis dabei, Musikgruppen, Caritas, katholische Jugend, ORF, Kirchenzeitung, uvm.

Der neue Tiroler Bischof bedankte sich bei allen und erzählte, von seinen Erfahrungen, wie die Weihe bei den Leuten ankam. „Viele Leute berichteten, dass sie drei Stunden lang zu Tränen gerührt TV schauten, obwohl sie sonst nicht in die Kirche gehen. Sogar mein Neffe Julian meinte: „Foll geiles Fest. Ich hätte nicht gedacht dass die Kirche sowas zambringt!“

Ein filmischer Rückblick „Bischofsweihe aus einer anderen Perspektive“ von Karin Bauer und Team präsentiert, tauchte die Festbelegschaft nochmal in das Geschehen des Weiheaktes ein. Glettler: „Weihe heißt nicht eine Show machen. Sondern bedeutet, dass man herausgenommen wird, und man schenkt sich selbst Gott hin!“  Erläuternd geht er auf die Bedeutung der Taufe und der Firmung ein, als Ruf der an alle ergeht. „Die Bischofsweihe ist nur eine weitere Stufe.“ Dass wir nicht für uns leben, betont der Bischof und fragt: „Was hält unser Glaube aus? Gibt es eine Kruste oder ist er lebendig?“  Er bezeichnet dies als Materialprobe, die immer wieder vorzunehmen ist. 

Mit einem Appell seine eigenen Verkrustungen im Herzen aufweichen zu lassen, erinnerte er an die Wichtigkeit der Weihe Tirols an das Herz Jesu 1776. Dann spendete er seinen bischöflichen Segen und meinte: „Auf nun zur Party!“  Es gab Schnitzeln, Spazeln, Salatbuffet und guten Wein.

Christine Simkovics
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