17.11.2016, 11:46 Uhr

Markus Lutz wird Kaufmännischer Direktor im Haus der Musik!

v.l.: Helmut Lutz (Landesvorsitzender mc Tirol), GR Markus Stoll, Markus Lutz, Erwin Walch (Landes-GF mc Tirol)
INNENSTADT (sara). Seit der Spielsaison 2015/16 ist Markus Lutz der geschäftsführende kaufmännische Direktor des Tiroler Landestheaters, auch den Posten als GF der Festwochen der Alten Musik hält er inne, jetzt wird er auch für das Haus der Musik die kaufmännischen Geschicke regeln. Darum lud der Management Club Tirol (mc Tirol) am Mittwoch, den 16. November, Markus Lutz zu ihrem Jourfix ins Café Sacher. Ende 2017 soll der Bau des Hauses der Musik fertig sein, in Betrieb gehen soll es aber dann zur Spielsaison 2018/19. Mit einem Budget von 58 Mio. Euro gilt das Haus der Musik als "Österreichs größte Kulturbaustelle", so bezeichnet Markus Lutz das Großprojekt. Acht unterschiedliche Nutzer sollen auf gesamt 7 Etagen untergebracht werden, "wie eine Hochkultur" sieht Lutz das Haus der Musik. Im Keller sind die Kammerspiele (circa 200 Plätze) mit K2 (60 Plätze) und Orchestergraben, Blackbox, Garderobe und Pausenbüffett situiert. Im EG wird eine Welcome Zone und die neue Gastronomie eingerichtet werden, für jene es eine europaweite Ausschreibung ab Anfang 2017 geben wird. Vor allem die ist wichtig, denn so kann nach dem Kulturkonsum auch noch über das Stück geplaudert werden. Im Landestheater fehlt eine Gastronomie. Im 1. OG werden sich der Große und der Kleine Saal (550 und 130 Sitzplätze) befinden, im 2. OG die Verbände (Tiroler Sängerbund, Blasmusikverband und Tiroler Volksmusikverein), im 3. das Symphonieorchester, die Festwochen der Alten Musik und die Universitäten (Mozarteum, Musikwissenschaftliches Institut und Landeskonservatorium) kommen in das 4. OG und die Musikbibliothek wird sich im 5. OG befinden. Es solle ein offenes Haus werden mit vielen gemeinsamen Projekten mit dem Landestheater, meinte Lutz. Im Landestheater will Markus Lutz mehr aktive Kunden erreichen und neue Besuchergruppen für das Theater gewinnen, um das Bewusstsein für Kultur in der Gesellschaft weiterhin zu fördern und um durch mehr Erlöse einen Budgetpuffer zu haben. Schließlich sind 80 % aller Kosten im Landestheater Personalkosten.
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