Erste EUSALP-Mobilitätskonferenz in Tirol
- LH Günther Platter, LHStvin Ingrid Felipe, Südtirols Verkehrslandesrat Florian Mussner und Trients Verkehrslandesrat Mauro Gilmozzi (v.li.) bei der heute stattfindenden Mobilitätskonferenz in Innsbruck.
- Foto: Land Tirol/Sax
- hochgeladen von MeinBezirk Tirol
Bei der ersten EUSALP-Mobilitätskonferenz wurde das Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre festgelegt.
TIROL. Am Mittwoch, 09. November 2016, fand im Tiroler Landhaus die erste Konferenz der Aktionsgruppe "Mobilität" der EUSALP (EU-Strategie für die Alpine Region) statt.
Tagung der Aktionsgruppe Mobilität
Bei der ersten Konferenz der Aktionsgruppe "Mobilität" der EUSALP waren insgesamt 55 VertreterInnen der Arbeitsgruppe sowie InteressensvertreterInnen und PolitikerInnen anwesend. Die Arbeitsgruppe wird von der Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino geleitet. Für Landeshauptmann Günther Platter ist dieser Vorsitz von großer Bedeutung: "Damit sind wir an führender Stelle, wenn es um das für die Tirolerinnen und Tiroler sowie für die Menschen der gesamten Alpenregion wichtige Thema Verkehr geht." Bei der Tagung wurden die aktuellen Verkehrs- und Umweltthemen, aber auch das Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre festgelegt.
Aufgabenbereiche der Arbeitsgruppe
In den kommenden Jahren wird sich die Arbeitsgruppe der EUSALP vor allem mit folgenden Themen beschäftigen.
- Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene: Mit dieser Maßnahme soll der Warenverkehr weiterhin ermöglicht werden, aber gleichzeitig die Lebensbedingungen und Mobilitätsbedürfnisse der ansässigen Bevölkerung geschützt werden. Um das steigende LKW-Aufkommen einzuschränken wurde bereits das sektorale Fahrverbot eingeführt und die Angebote der "rollenden Landstraße" ausgebaut.
- Brenner Basistunnel (BBT): Mit dem Brenner Basistunnel - der Bau liegt im Zeitplan - soll noch mehr Güterverkehr auf die Schiene verlagert werden. Gleichzeitig wird die Bevölkerung aber entlastet.
- Es sollen keine neuen Straßentransitrouten wie die Alemagna-Autobahn gebaut werden.
- Weitere geplante Aufgabenbereiche sind der Ausbau von Mauten, Radwegen und niederrangigem Straßennetz.
- Ein konkreter Schritt für den Umweltschutz ist beispielsweise "Tirol2050 energieautonom."
Ab 2018 übernimmt Tirol den EUSALP-Vorsitz.
Tirol übernimmt die Aktionsgruppe Mobilität der EUSALP
EUSALP ist nun offiziell anerkannt
Euregio gegen Alemagna-Autobahn
Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.