Junge Forschungstalente
MINT-Messe: Zwei Ferlacher Schüler räumten den ersten Platz ab

Die Sieger: Mit dem Projekt „Der Wassertransport in Pflanzen“ sicherten sich Olivia Rühl und Luca Lamp den ersten Platz. | Foto: Johannes Puch
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  • Die Sieger: Mit dem Projekt „Der Wassertransport in Pflanzen“ sicherten sich Olivia Rühl und Luca Lamp den ersten Platz.
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Bei der MINT-Messe 2026 präsentierten Kärntens Schüler innovative Projekte im Lakeside Park. Die MINT-Mittelschule Ferlach überzeugte mit dem Projekt „Der Wassertransport in Pflanzen“ von Luca Lamp und Olivia Rühl und sicherte sich damit den ersten Platz.

KLAGENFURT. Der Lakeside Park wurde erneut zum Zentrum junger Wissenschaft und Forschung: Bei der MINT-Messe 2026 präsentierten Schülerinnen und Schüler aus Kärntens MINT-Mittelschulen ihre Forschungsprojekte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Unter dem Motto „Zeigen, was wir können“ demonstrierten die Jugendlichen eindrucksvoll ihre Kreativität, ihren Forschergeist und ihre Begeisterung für Zukunftsthemen.

Das Interesse an der Veranstaltung war groß, die Qualität der Forschungsprojekte ist deutlich gestiegen.  | Foto: Johannes Puch
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Mehlwürmer und Trinkwassergewinnung

Acht MINT-Mittelschulen aus ganz Kärnten nahmen an der Veranstaltung teil. Insgesamt wurden 32 Forschungsstationen aufgebaut, wobei jede Schule mit vier Teams vertreten war. Die Themenvielfalt der präsentierten Forschungsprojekte reichte von Blackout-Szenarien, zukunftsfähigem Wohnen über Wachstumstests mit Mehlwürmern bis hin zur Effizienz der Trinkwassergewinnung.

Noch läuft das MINT-Programm als Schulversuch – eine Aufnahme ins Regelschulsystem ist aber bereits geplant.  | Foto: Johannes Puch
  • Noch läuft das MINT-Programm als Schulversuch – eine Aufnahme ins Regelschulsystem ist aber bereits geplant.
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Die Schülerinnen und Schüler durchliefen dabei den gesamten Forschungsprozess – von der Entwicklung eigener Fragestellungen über die Formulierung von Hypothesen und die experimentelle Umsetzung bis hin zur wissenschaftlichen Präsentation ihrer Ergebnisse. Eine Fachjury würdigte die Arbeiten direkt vor Ort.

"Qualität deutlich gestiegen"

Martin Krenn, Initiator der MINT-Messe, zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen und Lehrkräfte: „Nach vier Jahren Schulversuch MINT-Mittelschule wird nun sichtbar, welche Leistungen aufgebaut wurden. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler sowie die Qualität der Projekte sind deutlich gestiegen. Forschendes Lernen und wissenschaftliches Arbeiten werden aktiv gelebt. Besonders hervorheben möchte ich das enorme Engagement der Lehrerinnen und Lehrer, die dieses neue Bildungsfeld mit großer Motivation und Einsatzbereitschaft mitgestalten.“

Die beiden Gewinner aus Ferlach

Überzeugt hat schließlich die MINT-Mittelschule Ferlach mit dem Projekt „Der Wassertransport in Pflanzen“ von Luca Lamp und Olivia Rühl und sicherte sich damit den ersten Platz.

Zur Sache

Die MINT-Messe ist Teil des vom Bundesministerium initiierten Schulversuchs „MINT-Schwerpunkt an Schulen“, der seit dem Schuljahr 2022/23 umgesetzt wird. Der spezielle Lehrplan ermöglicht Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Auseinandersetzung mit Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und technologischem Wandel. Der Versuch soll nun in das Regelsystem überführt werden.

Die Sieger: Mit dem Projekt „Der Wassertransport in Pflanzen“ sicherten sich Olivia Rühl und Luca Lamp den ersten Platz. | Foto: Johannes Puch
Das Interesse an der Veranstaltung war groß, die Qualität der Forschungsprojekte ist deutlich gestiegen.  | Foto: Johannes Puch
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