Corona Virus
Regelmäßige Testungen in ganz Kärnten im Aufbau
- Die regelmäßigen Testmöglichkeiten für die Bevölkerung sind im Aufbau.
- Foto: APA/dpa/Sven Hoppe
- hochgeladen von Nina Schemmerl
In den nächsten Wochen und Monaten sollen in ganz Kärnten regelmäßige Testmöglichkeiten für die gesamte Bevölkerung angeboten werden. Heute, Dienstag, starten weiters die Impfungen.
KÄRNTEN. In der 135. Sitzung des Koordinationsgremiums des Landes wurden weitere Beschlüsse zur Bekämpfung der Corona-Erkrankung gefasst. Demnach soll es zusätzlich zu den Teststraßen in den Bezirken regelmäßige Testmöglichkeiten für die gesamte Bevölkerung in Kärnten geben. „Die Orte und notwendigen Ressourcen werden derzeit ausgelotet“, erklärt Landeshauptmann Peter Kaiser. Nachdem die angesetzten Massentests nicht stattfinden werden, bieten diese dauerhaften Testmöglichkeiten in den nächsten drei bis vier Monaten die beste Möglichkeit, die breite Masse zu testen.
Regelmäßige Testungen
Die zusätzlichen Tests werden so dezentral wie möglich angeboten. „Es wird mobile Test-Teams geben für Tests in Pflegeheimen, es wird Massenscreenings in Krankenhäusern geben, mobile Tests für Unternehmen und auch für Institutionen. Weiters wurde im Koordinationsgremium festgelegt, dass es die Tests auch für den Tourismus geben wird sowie auch verpflichtende Tests für bestimmte Berufsgruppen oder quasi Eintritts-Tests bei Kulturveranstaltungen oder Urlaubsbuchungen. Wann genau die Bevölkerungstests starten werden, darüber wird derzeit noch beraten.
Herausfordernde Zeiten
„Es wird das erste viertel Jahr wohl das härteste in dieser gesamten Pandemie. Die Herausforderungen sind sowohl organisatorisch, legistisch wie wohl auch psychisch sehr groß, weil weiterhin Regeln gelten. Testen, impfen, Abstand halten, Hygieneregeln einhalten und Masken tragen und lüften werden uns täglich begleiten“, so Kaiser. Hoffnung besteht für Kaiser zudem, dass möglichst bald die sogenannten „Wohnzimmertests“ für den Markt zugelassen werden. „Einfach aber in hoher Eigenverantwortung sind diese zu Hause durchzuführen, um für sich und seine Angehörigen Sicherheit zu haben. Der Bund wird die Beschaffung organisieren“, so der Landeshauptmann. Bei der Sitzung wurde zudem die Virusmutation thematisiert. Diese sei nun auch in Österreich angekommen. Das Virus sei aggressiver in der Ansteckung, die derzeitigen Auswirkungen können jedoch gleich den bisherigen Corona-Erkrankungen angesehen werden.
Impfungen starten
In Kärnten wird heute mit den Impfungen gestartet. Bis Ende Jänner sollen so circa 8.000 Impfungen durchgeführt werden. Erst wenn ein weiterer Impfstoff zugelassen wird, könne die Impfung auch bei niedergelassenen Ärzten erfolgen. „Der Pfizer-Impfstoff lässt das auf Grund seiner Lagerung und des schwierigen Transports nicht zu. Eine Million Impfdosen von Pfizer werden im ersten Quartal in Österreich verimpft werden, das bedeutet die Impfung von 500.000 Menschen. Bis Jahresmitte werden alle, die geimpft werden wollen, geimpft sein“, wies Kaiser hin.
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