Kärnten
Wenn Technologie in der Pflege hilft

Die Arbeit in der Pflege wird immer aufwendiger. | Foto: pexels / Jsme MILA
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Auf die Frage, wer uns im Alter helfen wird, gibt es unterschiedliche Antworten. Eine davon gibt die FH Kärnten mit ihrem aktuellen Forschungsprojekt.

KÄRNTEN. Es ist einer der am meisten geschätzten Berufe in unserer Gesellschaft – nur machen wollen ihn immer weniger: den Beruf der Pflegefachkraft. Das stellt die Pflege europaweit vor große Herausforderungen: Der Bedarf steigt, weil wir immer älter werden, gleichzeitig wird die Betreuung immer aufwendiger und komplexer und die Fachkräfte weniger.

FH-Professor Johannes Oberzaucher leitet das Forschungsprojekt. | Foto: Helge Bauer
  • FH-Professor Johannes Oberzaucher leitet das Forschungsprojekt.
  • Foto: Helge Bauer
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Forschen, um zu helfen

Deshalb stellte man sich an der FH Kärnten die Frage, ob Technologie dieses Dilemma lösen könnte. Mit FH-Professor Johannes Oberzauber als Projektleiter wurde erarbeitet, wie technologische Lösungen Pflegeprozesse unterstützen können. Das Projekt „Future Care Carinthia“ entwickelt ein modernes, digitales Rufsystem für Pflegeeinrichtungen – erweitert um intelligente Funktionen zur Sturzvermeidung und -erkennung.

Hilfe holen

Zur Erklärung: Klassische Notrufsysteme basieren in der Regel darauf, dass Bewohner aktiv Hilfe anfordern. Das neue System geht einen Schritt weiter: Durch den Einsatz digitaler Technologien werden Bewegungsmuster analysiert und potenziell kritische Situationen frühzeitig erkannt. Im Fall eines Sturzes kann automatisch ein Alarm ausgelöst werden – auch dann, wenn die betroffene Person selbst nicht mehr reagieren kann.

Stürze sind gefährlich

Damit kümmert sich das Projekt um ein ganz zentrales Risiko, wenn es um die Pflege älterer Menschen geht: Stürze. Diese zählen zu den häufigsten Ursachen für gesundheitliche Komplikationen und führen oft zu längeren Krankenhausaufenthalten oder einem Verlust an Selbstständigkeit. Das Rufsystem soll einerseits die Sicherheit der betreuten Personen erhöhen, andererseits auch das Pflegepersonal entlasten.

Die Arbeit in der Pflege wird immer aufwendiger. | Foto: pexels / Jsme MILA
FH-Professor Johannes Oberzaucher leitet das Forschungsprojekt. | Foto: Helge Bauer

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