Wildunfälle
Wildunfall-Gefahr wird oft unterschätzt

Es ist besonders wichtig, die Gefahrenzeichen ,Achtung Wildwechsel' ernst zu nehmen

Hohe Wildunfall-Gefahr: KFV, der österreichische Versicherungsverband VVO und der Dachverband "Jagd Österreich" raten nun zu besonderer Achtsamkeit und Anpassung der Geschwindigkeit in Wildwechsel-Zonen.

KÄRNTEN. 4.340 Wildtiere starben in der Saison 2016/17 in Kärnten - und das allein im Straßenverkehr. Das bedeutet, dass im Schnitt alle zwei Stunden ein Wildtier-Unfall passiert. Auch die Verletzungsgefahr der Fahrzeug-Insassen ist nicht unwesentlich. 2017 wurden 34 Personen in Kärnten bei Wildunfällen verletzt. 

Gefahrenzeichen berücksichtigen

Auffällig ist laut einer statistischen Auswertung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV), dass ein relativ großer Anteil der verunglückten Personen zwischen 15 und 24 Jahre alt war. Hier werden wohl geringere Fahrerfahrung und weniger Schutzfunktionen (z. B. durch ein Moped) schlagend. Daher warnt KFV-Direktor Othmar Thann: "Es ist besonders wichtig, die Gefahrenzeichen ,Achtung Wildwechsel' ernst zu nehmen."
In solchen "Zonen" heißt das: erhöhte Wachsamkeit, Tempo anpassen!

Was man sich fast nicht vorstellen kann: Die Wucht, mit der ein Rothirsch bei Tempo 60 auf ein Auto aufprallt, entspricht etwa dem Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten. 

Richtiges Verhalten bei einem Unfall

  • Ist der Zusammenstoß mit einem Wildtier nicht mehr zu vermeiden, stark bremsen und das Lenkrad gut festhalten.
  • Ein Ausweichmanöver ist nicht zu empfehlen, denn es ist riskanter als der Crash mit dem Tier.
  • Nach dem Unfall die Gefahrenstelle absichern und die Exekutive verständigen.
  • Die Nicht-Meldung eines Sachschadens ist strafbar, bei einem Wildschaden gibt es unverzügliche Verständigungspflicht (laut Straßenverkehrsordnung). 
  • Das tote Wild nicht mitnehmen - auch nicht zum Tierarzt. 
Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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