Kommentar: AMS-Kürzungen sind falsches Signal

Vanessa Pichler, Chefredakteur-Stv., WOCHE Kärnten
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Es ist wahrscheinlich, dass das Arbeitsmarktservice (AMS) 2019 mit deutlich weniger Fördermittel auskommen muss. Das betrifft natürlich auch die Kärntner AMS-Vertreter. Welche konkreten Einsparungen nötig sind, ist noch nicht bekannt. Also hinkt man auch mit der Angebots-Planung für 2019 nach. Argumentiert werden die Kürzungen oft mit "guter Konjunktur". Doch Experten bestätigen: Auch bei "guter Konjunktur" gibt es Gruppen, die auf der Strecke bleiben – das sind vor allem ältere und benachteiligte Menschen sowie Langzeitarbeitslose. Man darf nicht vergessen: Trifft man sie hart, trifft man damit die Gesellschaft.

Gerade bei positiver wirtschaftlicher Entwicklung (von der viele gar nichts merken) ist dieses Sparen das falsche Signal. Vielmehr sollte man investieren – in Maßnahmen für diese Personengruppen und in ihre Unterstützer. Ein Beispiel sind Soziale Unternehmen, die speziell für Langzeitarbeitslose eine wichtige Chance für eine berufliche (Wieder-)Integration sind.

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