Corona-Krise
Kärntens Berufsfotografen wollen Härtefallfonds Phase III

Landesinnungsmeister appelliert an seine Kollegen, alle Corona-Förderungen und -Zuschüsse abzuholen. Es braucht aber noch mehr Hilfsmaßnahmen.
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Landesinnungsmeister appelliert an seine Kollegen, alle Corona-Förderungen und -Zuschüsse abzuholen. Es braucht aber noch mehr Hilfsmaßnahmen.

KÄRNTEN. Abgesagte Veranstaltungen, weniger Hochzeiten und Feiern: Die vergangenen Monate waren vor allem auch für die Berufsfotografen hart, 650 gibt es derzeit in Kärnten. Jene, die sich auf Event- und Hochzeitsfotografie spezialisiert haben, mussten enorme Umsatzeinbußen hinnehmen. Verluste machen aber auch die Bereiche Schulfotografie, Portraitfotografie oder Werbefotografie. "Die Branche liegt brach", bringt es Michael Linzer, Landesinnungsmeister der Berufsfotografen, auf den Punkt. 

Förderungen auch nutzen

Er blickt zurück: "Mit dem Corona-Hilfsfonds, dem Härtefallfonds und dem Fixkostenzuschuss wurden wichtige Überbrückungshilfen geschaffen. Diese gilt es zu nutzen." Vor allem unter jenen, die in den vergangenen Monaten noch einen Teil ihrer Umsätze erwirtschaften konnten, gebe es etliche, die noch keine Anträge dafür gestellt haben. Es wird wohl noch einige Zeit lang schwierig bleiben für die Berufsfotografen.

Forderung von Härtefallfonds Phase III

Die Innung setzt sich momentan massiv für eine dritte Phase des Härtefallfonds ein. "Wir werden auf jeden Fall noch Unterstützung zu Jahresbeginn benötigen – in welcher Form auch immer", so Linzer. Auch nächstes Jahr, sollte alles wieder "normal" laufen, werden die Fotografen die Verluste nicht hereinholen können. Die Anzahl von Wochenenden ist schließlich begrenzt, viele Feiern würden dann zeitgleich stattfinden.

Kein Preisdumping!

Linzer setzt auf Fairness: "Was wir jetzt auf keinen Fall brauchen, ist Preisdumping. Wir werden diese schwierige Zeit nur gemeinsam meistern können." Die Kärntner bittet er, auf Kärntner Fotografen zurückzugreifen. Denn größere Aufträge werden immer wieder an Berufsfotografen anderer Bundesländer vergeben: "Dafür habe ich kein Verständnis. Es gibt in Kärnten rund 650 Fotografen mit den unterschiedlichsten Spezialisierungen. Da ist sicher für jeden Bedarf das richtige Angebot dabei."

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