35 Jahre in Kirchdorf
Eine vielfältige Ausbildung
- Karl Lehner, Daniela Doleschal (Leiterin der Kranken- und Pflegeausbildung PEK KIrchdorf), Direktorin Maria Ragl, Landtagsabgeordnete Doris Staudinger (v.li.)
- Foto: Staudinger
- hochgeladen von Franz Staudinger
Anlässlich des internationalen Tags der Pflege feierte die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege (GuKPS) am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf am 12. Mai ihr 35-jähriges Bestehen.
KIRCHDORF. Die Schule blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück. 1991 startete die heutige Gesundheits- und Krankenpflegeschule mit ihrem ersten Lehrgang. Da die räumlichen und strukturellen Voraussetzungen zunächst erst Schritt für Schritt geschaffen werden mussten, fand der Unterricht im ersten Jahr überwiegend in Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer sowie im Krankenhaus Kirchdorf statt.
35 Jahre später ist die Schule Teil eines bestens vernetzten Schulverbundes mit rund 30 Mitarbeitenden in Steyr und Kirchdorf. Allein am Standort Kirchdorf beginnen heute pro Schuljahr rund 100 Auszubildende ihre Karriere in der Pflege.
Zeitgemäße Pflegeausbildung
Die Kirchdorfer Schule ist einer von neun Standorten der OÖ Gesundheitsholding (OÖG), die als größte Ausbildnerin im Gesundheitsbereich Oberösterreichs auf moderne Strukturen setzt, um Auszubildende von Beginn an bestmöglich zu unterstützen.
Bis zum Umzug in das neue Schulgebäude im Frühjahr 2025 war die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in den Räumlichkeiten des Kirchdorfer Krankenhauses untergebracht. Aufgrund der steigenden Zahl an Auszubildenden und der Vielfalt der angebotenen Ausbildungswege wurden die bisherigen Räume jedoch zunehmend zu klein. Statt eines Neubaus entschied man sich für die Sanierung des ehemaligen Kirchdorfer Pfarrheims – nur wenige Gehminuten vom Klinikum entfernt.
Für dieses nachhaltige Projekt erhielt die OÖ Gesundheitsholding 2025 den renommierten „Best Practice Award Klimafreundliche Gesundheitseinrichtung 2025“ in der Kategorie „Gebäude und Energie“. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 35-jährigen Bestehen überreichte Karl Lehner, Mitglied der Geschäftsführung der OÖG, das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro an Schuldirektorin Maria Ragl.
Zeichen für nachhaltige Pflegeausbildung
Die Pflegeausbildung an den Schulen der OÖG verbindet vielfältige Ausbildungsangebote mit einem modularen Aufbau, der flexible Karrierewege ermöglicht. Ebenso vielfältig wie die Ausbildung selbst sind auch die Menschen, die sie absolvieren: An der Schule in Kirchdorf sind die Auszubildenden zwischen 15 und 55 Jahre alt und bringen unterschiedlichste berufliche Erfahrungen mit. „Diese Vielfalt ist eine große Stärke, denn sie ermöglicht es uns, voneinander zu profitieren“, betont Direktorin Maria Ragl.
Verwurzelt in der Region
Anlässlich des 35-jährigen Jubiläums wurden außerdem zwei Bäume im Garten der Schule gepflanzt. Sie stehen sinnbildlich für das, was die Schule ausmacht: Verwurzelung in der Region, stetiges Wachstum und die Bereitschaft, Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. „Der Baum ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir weiterwachsen – getragen von starken Wurzeln und dem gemeinsamen Ziel, die Gesundheitsversorgung der Region nachhaltig zu sichern“, fasst Ragl zusammen.
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