12.09.2017, 09:07 Uhr

Die schönsten Wanderziele im Bezirk Kirchdorf

Panorama Micheldorf Foto: Klaus Mitterhauser

Nirgendwo sonst hat das hügelige Bergland einen solch liebevollen Charme wie hier im Kremstal. Bäche plätschern zwischen den Gipfeln und unzählige Wege laden dazu ein, die Natur vor der eigenen Haustür zu genießen. Der Wanderspaß lässt nicht lange auf sich warten. Die Wanderschuhe sind geschnürt - auf geht’s!

Die Sengstschmiedroas in Micheldorf

Bahnhof bzw. Schwarzer Graf – Hammerweg – Pfustergut – Pyhrnstraße – Kapelle Oberhaindl – Georgenbergsattel – Hl. Bründl – Park – Hauptstraße – Dreschmaschin – Klangwelten – Sensenschmiedemuseum – Gasthaus Kornexl – Bahnhof/Schwarzer Graf.

Auf diesem Rundweg erfahren die Wanderer nicht nur viel über das örtliche Sensenschmiedegewerbe, sondern auch, wo sie die interessantesten Objekte und Ausflugsziele an der österreichischen Eisenstraße finden. Die ganzjährig begehbare Route kann auch mit Kinderwagen befahren werden. Sie führt in den Süden des Ortes, wo sich ein fast ebener Abstecher zum Himmelreichbiotop (15 Min.) oder zum Kremsursprung (zusätzl. 1 Stunde) empfiehlt. Eine kurze Abschweifung zum Pfusterkreuz darf nicht fehlen. Der Rückweg über den Georgenberg steigt rund 150m an. Wanderer können aber auch gemütlich auf der Pyhrnstraße zum Ausgangspunkt zurückschlendern.
Gehzeit: ca. 2 Stunden
Anforderung: leicht
Höhenmeter: 107 m

Der Kalvarienbergweg in Kirchdorf

Postamt – Hauptplatz – Redtenbacherplatz – Krankenhausstraße – Theodor- Haas-Straße – Pfaffenhub – Schotterweg – Gut Laufenbichl – Kalvarienberg – Zentrum.

Der etwa 1 1/4-stündige Rundweg beginnt beim Postamt und führt über den Haupt- und Redtenbacherplatz und dann rechts zum Landeskrankenhaus. Von dort aus geht’s die Theodor-Haas- Straße aufwärts und weiter steil ansteigend bis zum Ende der Asphaltstraße hin zum Bauernhaus vulgo Pfaffenhub. Empfehlenswerter Abstecher ist bei Schönwetter das schattige Panorama- Bankerl am Waldrand mit herrlicher Aussicht über das Tal und auf die gegenüberliegenden Berge. Von der schönen, etwa 150 Jahre alten Kapelle vor dem Bauernhaus führt der Weg abwärts über das Brückerl zum Gut Laufenbichl. Die Wanderer spazieren rechts zwischen den Häusern durch, links den Wiesenweg bergab bis zu einem Graben. Rechts entlang des Grabens und links über das Brückerl durch den Wald erreichen sie das Kalvarienbergkircherl. Nun geht’s die Stufen des Kreuzweges abwärts – mit Blick auf die Stadt und das Schwimmbad.
Gehzeit: 1 Stunde 15 Minuten
Anforderung: leicht
Höhenmeter: 107 m

Der Rundweg Grillenparz in Schlierbach

Ortsplatz Schlierbach– Stift – Kalvarienbergkapelle – Haslingerhäuser – Schmicking – Grillenparz (842m) – Güterweg Grillenparz – Oberndorf – Herzog – Scherleiten – Güterweg Schaunberg – Jausenstation Zeisl – SPES Zukunftsakademie – Stiftskäserei/Genusszentrum Stift Schlierbach.

Um den Schlierbacher Hausberg zu erklimmen, gehen die Wanderer zur Rückseite des Klosters und folgen dem Wiesenweg zur Kalvarienbergkapelle, vorbei an den Haslingerhäusern bis zum Ende der Asphaltstraße. Von dort führt ein Wiesen- und Forstweg hinauf in den bewaldeten Hang des Grillenparzes. Wenn die Wanderer die Schmickinger Kapelle erreicht haben, steht nur noch ein kurzer Anstieg zum Gipfel bevor. Dort werden sie mit der prachtvollen Aussicht bis ins hügelige Mühlviertel belohnt. Beim Abstieg über Wiesenwege genießen sie einen herrlichen Blick aufs Tote Gebirge. Über den Schaunberg kommt der Wandersmann dann durch den Wald zur Jausenstation Zeisl, wo bereits die Türme des Stiftes Schlierbach zu sehen sind.

Gehzeit: 2 Stunden 30 Minuten
Anforderung: leicht
Höhenmeter: 450 m

Der Höhenweg in Inzersdorf

Ortsplatz Inzersdorf – Güterweg Inslinggraben – Güterweg Klaus – Hubertuskapelle – Gh. Beer – Forststraße Inzersberg – Abzwg. Pernecker-Kogel – Ederbild – Kronbauer – Forststraße Fischbach – Ldw. Hirschlehen – Wiesenweg bis Brandl-Steg (Haus Oberlehner) – Ausgangspunkt Ort Inzersdorf.

Eine ideale Sommer- und Herbstwanderung, die vom Ort aus über die Hubertuskapelle und weiter entlang den Ausläufern des Ziehberges zum Gasthaus Beer führt. Mühelos erreichen die Wanderer von dort über die schattige Forststraße Inzersberg die Abzweigung zum Pernecker Kogel (1.080m) bzw. das Ederbild, wo drei Wegkreuze und eine Tafel auf eine Legende hinweisen. An diesem Ort der Ruhe laden mehrere Bankerl zum Rasten ein. Weiter führt ein Waldweg nach kurzer Steigung bergab bis zum Kronbauer, von wo die Wanderer den Rückweg über die Forststraße Fischbach nach Inzersdorf erreichen.
Gehzeit: 4 Stunden 30 Minuten
Anforderung: leicht
Höhenmeter: 809 m

Der Ritterweg in Pettenbach - Wanderung die Ruine Seisenburg

Tagesheimstätte Lebenshilfe – Kreuzbankerl – Scharzerkogel – Herrnhub – Dörfl – Wildfutterstelle – Ruine Seisenburg

Vom Ausgangspunkt nahe der Bushaltestelle Dürndorf wird über einen Wiesenweg zum Kreuzbankerl gewandert, den Dürnbach entlang zum Scharzerkogel, weiter auf einem Waldweg zur Hanselhubersiedlung und über den Sausbach ins Dörfl.
Von hier geht es links über eine Waldstraße bis zu einer Wildfutterstelle. Dort entscheiden sich die Wandersleute für den Steig oder die bequeme Forststraße, um zur Ruine Seisenburg zu gelangen. Von der Ruine Seisenburg gelangt man von derselben Route zurück nach Pettenbach oder über den Jägersteig K31 zum Magdalenaberg.
Gehzeit: 2 Stunden
Anforderung: leicht
Höhenmeter: 223 m

Der Auweg in Steinbach an der Steyr

Mit der Dampflok ins Steyrtal und zu Fuß retour
Vom Bahnhof Grünburg wandert man entlang des Messerer Weges über den Museumssteg nach Steinbach an der Steyr zum "Messerer Museum" (von Mai bis Oktober an Wochenenden geöffnet) und kommt über die Hochgasse hinauf zur Pfarrkirche. Weiter führt der Weg hinter der Kirche über den Burgstall hinunter zur Hauptstraße und links zum Messererplatz. Nun geht es flussabwärts am rechten Ufer des Steyr–Flusses nach Pieslwang. Beim Gasthaus Kienauer lädt der Kastaniengastgarten und der große Spielplatz abseits der Straße zur Einkehr ein. Nach wohlverdienter Rast folgen die Wanderer dem Weg Nr. 11 bis zu den Schienen der Steyrtal-Museumsbahn. Diesen folgt ein jeder ca. 200 Meter bis zur Markierung Nr. 11. Nun geht es flott voran durch herrliches Augebiet bis zur Museumshaltestelle "Sommerhubermühle". Die romantische Rückfahrt nach Steyr mit der "Steyrtal-Museumsbahn" darf genossen werden.

Gehzeit: 2 Stunden
Anforderung: leicht
Höhenmeter: 0 m

Fotos: TVB, Klaus Mitterhauser

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