20.03.2017, 18:58 Uhr

1632 Straftaten wurden 2016 im Bezirk angezeigt

Die Polizei wird auch in Zukunft einen Schwerpunkt auf die Verhinderung von Einbrüchen in Wohnhäuser legen. (Foto: Lieres/panthermedia)

Im Bezirk gab es 2016 mehr Einbrüche in Gewerbeobjekte, aber deutlich weniger in private Wohnhäuser.

BEZIRK. Vor kurzem präsentierte Landespolizeidirektor Andreas Pilsl die Kriminalitätsstatistik für Oberösterreich. Die Gesamtkriminalität, sprich die Summe aller Strafanzeigen, war im abgelaufenen Jahr um 5,7 Prozent höher als 2015. Im Bezirk Kirchdorf steht 2016 eine Steigerung von 9 Prozent zu Buche – von 1495 Gesamtdelikten 2015 stieg die Zahl der Staftaten auf 1632 im Jahr 2016. "Man darf allerdings nicht vergessen, dass die Anzahl der Delikte im Jahr 2013 noch bei 1927 lag", erklärt dazu Kirchdorfs Bezirkspolizeikommandant Franz Seebacher. "In den da-rauffolgenden Jahren gab es einen deutlichen Rückgang von 20 Prozent. Der Mittelwert in den vergangenen zehn Jahren lag bei rund 1700 Delikten."

Während im Bezirk die Einbrüche in Gewerbeobjekte bzw. Firmengebäude angestiegen sind, gingen jene in Wohnhäuser um ein Fünftel zurück. "Hier haben wir einen Schwerpunkt gesetzt und waren in Wohnsiedlungen, bei Autobahnabfahrten et cetera präsent", sagt Franz Seebacher. "Daher ist es uns gelungen, die Einbrüche in Wohnhäuser zurückzudrängen." Einen Wermutstropfen gibt es jedoch bei den Ladendiebstählen. Diese haben sich im Bezirk von 18 auf 36 Prozent verdoppelt. Auch etliche Autos wurden im vergangenen Jahr aufgebrochen. "Der Täter wurde ausgeforscht", so Seebacher.

55 Prozent Aufklärungsquote

Die Aufklärungsquote im Bezirk liegt bei 55 Prozent und damit über dem Landesschnitt. "Wir bewegen uns seit fünf Jahren immer in diesem Bereich", so Seebacher, der betont: "Der Bezirk Kirchdorf ist nach wie vor einer der sichersten im Bundesland. Unser Schwerpunkt wird auch in Zukunft auf der Verhinderung von Einbrüchen liegen. Auch die Prävention wird für uns weiterhin eine wichtige Rolle spielen."
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