Erstmal verpflichtendes Praktikum für Handelsschüler

Bildunterschrift: Beim Start des Projektes „Analyse des Freizeitverhaltens junger KitzbühelerInnen“: Stefaniya Krievoshieva, Peter Ziepl, Bürgermeister Dr. Klaus Winkler, Andreas Krimbacher, Ertugrul Dogmus und Falco van der Werff (vlnr) 
Foto: Obermoser, Stadtgemeinde Kitzbühel
  • Bildunterschrift: Beim Start des Projektes „Analyse des Freizeitverhaltens junger KitzbühelerInnen“: Stefaniya Krievoshieva, Peter Ziepl, Bürgermeister Dr. Klaus Winkler, Andreas Krimbacher, Ertugrul Dogmus und Falco van der Werff (vlnr)
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Wo: Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule, Traunsteinerweg 11, 6370 Kitzbühel auf Karte anzeigen

Wenn die SchülerInnen der 2. Handelsschule am kommenden Freitag ihre Zeugnisse in der Hand halten, beginnt für sie eine arbeits- und erfahrungsreiche Zeit. Im Sommer sind erstmals Pflichtpraktika zu absolvieren. Die Schule unterstützt die zukünftigen AbsolventInnen bei der Vorbereitung auf die Arbeitswelt durch umfassende Bewerbungs-Coachings und durch die Herstellung von Kontakten zu Unternehmen.

Nebenbei arbeiten die SchülerInnen schon an ihren Abschlussprojekten. Dabei beschäftigen sie sich in Teams u.a. mit der Organisation eines Tages gegen Gewalt an Frauen, einer Analyse des Freizeitverhaltens von jugendlichen KitzbühelerInnen und MigrantInnen, der Analyse des Bekanntheitsgrades des Postpartners in Going in Tirol, einer Bekanntheitsgradsteigerung des Biofair-Hotels in Hochfilzen, einer Spendensammlung für das Tierheim Wörgl und einer Spendenaktion und Bekanntheitsgradsteigerung für den Verein „Schritt für Schritt“ in Hopfgarten.

Zu bewältigen ist dieser hohe Arbeitsaufwand in der „Handelsschule Neu“ auch dank der zusätzlichen betreuten Lernstunden („Kooperatives eigenverantwortliches Lernen“), welche mehrmals wöchentlich unter der Aufsicht/Hilfestellung von Lehrern stattfinden.

Mit der Abschlussprüfung der „Handelsschule Neu“ erwerben die AbsolventInnen die Unternehmerprüfung. Die nur 3-jährige Ausbildung ist gleichzustellen mit 4 Lehrberufen: Einzelhandels-, Großhandels-, Bank- und Bürokaufmann/frau.

Stimmen von Schülern und Eltern

Anđela Kuzmanović (Schülerin):
Ich finde, dass die Lernstunden sehr praktisch sind, da ich aus St. Ulrich bin und nach der langen Heimfahrt keine Lust mehr habe, die ganzen Hausübungen zu erledigen. Was noch zu erwähnen ist, dass man gemeinsam mit den Mitschülern und Lehrern lernen kann, somit hat man gleich mehr Lernspaß. Ebenso finde ich das Pflichtpraktikum sehr gut, da ich schon einen Einblick in die Arbeitswelt erhalte.

Lisa Tury (Schülerin):
Durch das viele gemeinsame Arbeiten und Lernen haben wir eine starke Klassengemeinschaft und das schätze ich sehr.

Lisa Wörgötter (Schülerin):
Vor allem durch die betreuten Lernstunden merke ich, dass ich mir Sachen besser einteilen kann, um sie ordnungsgemäß zu erledigen.

Gabriel Marques (Schüler):
Die „HAS Neu“ gefällt mir sehr, ich habe durch die betreuten Lernstunden in keinem Fach ein Problem, da ich meine MitschülerInnen und LehrerInnen bei Problemen fragen kann.

Brigitte Thaler (Mutter):
Ich finde es toll, dass in der „HAS Neu“ praxisbezogen gearbeitet wird. Die Lernstunden geben den SchülernInnen die Möglichkeit, die Lehrer bei Problemen zu fragen und Hausaufgaben zu machen. Die Zeit wird dann nicht Zuhause beim Hausaufgabenmachen vertrödelt, sondern mit ein paar extra Stunden in der Schule effektiver genutzt. Durch das Praktikum erfahren die Schüler etwas über die Arbeitswelt.

Karin Haberl (Mutter):
Ich finde die „Kooperative Lernstunde“ wichtig und diese sollte in allen höheren Schulen eingeführt werden. Die SchülerInnen werden in der Schule entlastet und können auf eine Lehrperson zurückgreifen, wenn sie Hilfe brauchen. Außerdem finde ich es gut, dass man in der „HAS Neu“ ein Pflichtpraktikum absolvieren muss, damit die Schüler sehen, wie es in der Arbeitswelt aussieht und erfahren, dass man arbeiten muss, damit man Geld verdient.

Walter Beznoska (Vater):
Ich kann meiner Tochter bei vielen Übungen nicht helfen, da die Schüler heutzutage etwas anderes lernen, als ich zu meiner Schulzeit.

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