Licht und Schatten beim Tourismusverband Kaiserwinkl

ARV Norbert Brunner, Vize Christian Mühlberger, Obm. Gerd Erharter, Sarah Gruber, GF Thomas Schönwälder (v. li.)
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TVB-Obmann Gerd Erharter präsentierte Jahresbericht; gute Kennzahlen, Probleme bei Loipen, Amberglift, Gastronomie.

KAISERWINKL/KÖSSEN (jom). Im VZ Kaiserwinkl fand die Vollversammlung des Tourismusverbandes Kaiserwinkl statt. Gerd Erharter, TVB-Obmann der Region Kössen, Schwendt, Walchsee, Rettenschöss, legte einen umfassenden Bericht vor.
"Nach dem ausgesprochen guten Tourismusjahr 2015/16 darf man feststellen, dass nicht nur die Winter- sondern auch die Sommerzahlen gehalten werden konnten. Bis zum Dezember 2017 hatten wir 891.627 Nächtigungen, obwohl mehrere große Häuser geschlossen wurden", so Erharter. Doch nicht alles passt. "Ein Thema, bei dem ich allerdings besorgt in die Zukunft blicke, ist der permanente Rückgang des Angebotes in der Gastronomie", so Erharter.

Highlights der Region

Einige Veranstaltungen von 2017 hob Erharter besonders hervor: Ballonwoche, Winter- und Sommer-Lichterzauber, Golfwoche, Kasfest, Egaschtfest, Sonnwendfest, Stammgästewoche, Sommerwerkstätte, Triathlon Challenge, Almhoamfahrn, Silverstergruß.
Bei diversen Messen, TV-Stationen und Presseterminen wurde die Werbetrommel für den Kaiserwinkl gerührt. „Klobenstein“ bezeichnet Erharter als riesiges Projekt für die nächsten Jahre, das ca. 1,3 Mio. € kosten und mit 75 % EU-gefördert wird.

Positive Finanzlage

ARV Norbert Brunner und GF Thomas Schönwälder präsentierten den Rechnungsabschluss für 2016/17. Das Bilanzergebnis hat sich um 200.000 € verbessert. Im Budget 2018 sind Einnahmen von 2,6 Mio. € und Ausgaben von 2,5 Mio. € veranschlagt. Für die anstehenden Projekte wurde als Rahmen ein Kredit von 500.000 € aufgenommen. Es ist keine Erhöhung der Abgaben notwendig. "Im neuen Budget können wir auch die geforderte Betriebsmittelrücklage erfüllen", so Brunner.

Probleme: Loipen und Amberglift

Die Loipenbeschneiung und ein Schneedepot haben im vergangenen Winter gut funktioniert und die gute Schneelage heuer ist sehr erfreulich. Erharter kritisiert jedoch die Langläufer mit Stirnlampen, die am Abend nach dem Loipenspuren noch ihre Runden drehen, Fußgänger und Radfahrer mit ihren Fatbikes, die die Loipen stark beanspruchen. Stellung beziehen musste Erharter auch zu Grundeigentümern (vier schwere Fälle), die keine Loipe auf deren Gründen dulden; so kam auch die 20-km-Loipe im Kaiserwinkl nicht zustande. "Der Vertrag mit der Firma Kurz läuft mit diesem Winter aus, für den Amberglift in Walchsee muss ein neuer Pächter gesucht werden", so Erharter.

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