10.01.2018, 09:04 Uhr

2 Mio. Euro im Schwendter Haushaltsplan

Gemeinde plant viele Projekte

SCHWENDT (jom). Der Gemeinderat von Schwendt beschloss noch vor Weihnachten einstimmig das Budget für 2018. Der Gesamthaushaltsplan beinhaltet eine Summe von 2.031.800 Euro – mit ehrgeizigen Plänen für 2018, wie Bürgermeister Richard Dagn berichtet.
"Derzeit wird im Gemeindegebiet von der Tigas die Erdgasleitung verlegt, einige Haushalte haben schon angeschlossen. In diesem Zuge wird auch der Breitbandausbau durchgeführt, für 2018 sind dafür 140.000 Euro vorgesehen", so Dagn. Auch ein langgehegter Wunsch der Feuerwehr geht heuer in Erfüllung, ein neues Feuerwehrauto wird demnächst geliefert, das 315.000 Euro kostet. Die Kosten teilen sich Land (75 %), Gemeinde (25 %) und die Feuerwehr (5 %). Das neue Feuerwehrhaus mit den Vereinsräumen hat sich bestens bewährt. "Das alte Feuerwehrhaus haben wir letztes Jahr von der Raiffeisenbank erworben, wo der Kindergarten mit Nachmittagsbetreuung untergebracht ist", so Dagn weiter.
"Ein großes Projekt ist heuer die Sanierung der Friedhofsmauer und die Erweiterung für die Urnengräber, für die wir 50.000 Euro vorgesehen haben. Für die Sanierung der Friedhofsmauer hat uns die Erzdiözese Salzburg eine Kostenbeteiligung von 30 % zugesagt.
Ein weiteres desolates Straßenstück der B176 zwischen GH Hohenkendl und Grießenau wird demnächst saniert. Das Vorhaben wurde am 30. November verhandelt und genehmigt. Es schließt auch einen Gehweg von Hohenkendl bis Hagbühelweg ein", berichtet Dagn weiter.
"Über die Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzeptes (ÖRK), also über die Richtlinien für die Entwicklung von Grund und Boden in der Gemeinde, machen wir uns derzeit Gedanken und sind am ausarbeiten - das ÖRK muss nämlich alle zehn Jahre überarbeitet werden", so Dagn.
Bei den kommunalen Einrichtungen und im Wegenetz muss immer wieder investiert werden, unter anderem in der Gemeindewegerhaltung und Sanierung sind heuer 200.000 Euro vorgesehen.
Allgemein bezeichnet Dagn die wirtschaftliche Lage der Gemeinde gut, der Verschuldungsgrad liegt im Mittelfeld. Auch bei den Transferzahlungen von insgesamt 119.000 Euro (unter anderem an das Land, Sozialeinrichtungen, Jugendwohlfahrt, Rotes Kreuz) sieht Dagn eine Steigerung. Leidglich die Zahlung an das Bezirkskrankenhaus St. Johann blieb mit 24.000 Euro gleich. "Heuer stehen auch noch Sanierungen (Sicherheitsmaßnahmen und Brandschutz) der NMS in Kössen an, bei der Schwendt immer mit 10 % beteiligt ist", berichtet Dagn.
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