Zu fett, zu salzig, wenig Obst

Obwohl sich die Österreicher nicht ausgewogen ernähren, stimmt ihr Nährstoffhaushalt, so der aktuelle Ernährungsbericht
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  • hochgeladen von Teresa-Antonia Spari

Zu viel Fleisch, zu wenige Obst und Gemüse und bei mehr als der Hälfte der Erwachsenen gesundheitlich bedenklich viel Salz - das sind in groben Zügen die Ergebnisse des aktuellen Ernährungsberichts. In Auftrag gegeben wird er vom Bundesministerium für Gesundheit; getestet, analysiert und befragt wurden 1002 Personen.

Kinder nehmen zu
Knapp ein Viertel der Kinder zwischen sieben und 14 Jahren ist übergewichtig oder fettleibig (adipös). Während die Zahl der fettleibigen Kindern bei Buben gleich geblieben und bei Mädchen gesunken ist, stieg die der übergewichtigen von 11 auf 17 Prozent.
Von den 18- bis 64-jährigen haben mehr als Hälfte zu viel auf den Rippen, sind also übergewichtigt (40 Prozent) oder adipös (zwölf Prozent).

Nicht ohne mein Schnitzel
Nach wir vor kommt bei den Österreichern zu häufig Fleisch auf den Tisch. Zu selten greifen sie zu Fisch und Pflanzenöle statt Wurst und Butter. Das führt zu einem zu hohen Verzehr gesättigter Fettsäuren.
Auch mit dem Salz sparen wir nicht: Der Salzkonsum liegt in allen Altersgruppen über der empfohlenen Menge, mehr als die Hälfte der Erwachsenen überschreitet den gesundheitlich bedenklichen Wert von zwei Teelöffeln (10 Gramm) pro Tag. Ausreichend versorgt sind die Österreicher mit Eiweiß, dafür verzichten sie zu oft auf die Energiezufuhr durch Kohlenhydrate. Da auch Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte zu selten auf dem Speiseplan stehen, wirkt sich das negativ auf die Versorgung mir Ballaststoffen aus. Erfreulich auch das österreichische Trinkverhalten: die Empfehlung von 1,5 Litern Wasser oder ungesüßter Getränke täglich erreichten die meisten Studienteilnehmer.

Besser essen
Mehr Obst und Gemüse, Brot, Reis und Getreideprodukte, Milch, Joghurt und Käse sowie Hülsenfrüchte - das empfehlen die Experten basierend auf dem Ernährungsbericht.
Besonders Männer sollten ihren Fleischkonsum einschränken, Süßes und Knabbereien stehen bei Männern und Frauen zu häufig auf dem Ernährungsplan.

Autor:

Teresa-Antonia Spari aus Klagenfurt

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