LHStv. Kaiser eröffnet neue Therapiewerkstätte des Vereins Oikos in Klagenfurt

LHStv. Peter Kaiser bei der eröffnung der neuen OIKOS-Therapiewerkstätte in Klagenfurt mit SPÖ-Sozialsprecherin LAbg. Ines Obex-Mischitz, Therapie-Leiterin Susanne Rader (hinten Mitte), OIKOS-Geschäftsführerin Maria Magdalena Witting, Obmann Karl Stromberger und VzBgM. Maria-Luise Mathiaschitz
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Neue Hilfe für Suchtkranke

LHStv. Kaiser eröffnet neue Therapiewerkstätte des Vereins Oikos in Klagenfurt. „Kompetente Beratung und Unterstützung hilft Drogenkranken bei Rückkehr in geregeltes Leben!“

Eine neue Therapiewerkstätte für drogenkranke Menschen wurde gestern, Donnerstag, in der Klagenfurter Pischeldorferstraße 7 eröffnet. Betreiber ist der von Obmann Karl Stromberger und Geschäftsführerin Maria Magdalena Witting geleitete Verein Oikos, der bereits 1995 gegründet wurde, um suchtkranken Menschen zu helfen, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Ziel des ambulanten und stationären Therapieangebotes ist es, den Klienten die Integration ins Alltags- und Berufsleben zu ermöglichen.

In seinen Grußworten hob Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser die Wichtigkeit von präventiven Angeboten, die die Landestelle Suchtprävention in seinem Auftrag bereits im Kindergarten- und Volksschulalter anbietet, hervor. Er nutzte die Gelegenheit auch, um für ein Aufbrechen des Tabuthemas Suchterkrankungen zu plädieren, und sich beim Oikos-Team für ihre unverzichtbare Arbeit zu bedanken:

„Drogenmissbrauch und Sucht sind gesellschaftliche Probleme, mit denen wir beinahe täglich konfrontiert werden. Betroffene, die die durch welche Umstände auch immer, in die Sucht abrutschen, laufen Gefahr alles zu verlieren. Viel zu selten, wird in der Diskussion um Suchterkrankungen auf das Schicksal der Menschen eingegangen. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen in Vereinen wie Oikos gibt, denen es eine Herzensangelegenheit ist, Suchtkranken zu helfen und sie dabei zu unterstützen den Weg zurück in ein geregeltes, drogenfreies Leben zu ermöglichen.“

Oikos bietet drogenabhängigen Menschen die Möglichkeit, eine Therapie zu machen, die zwischen sechs und 18 Monaten dauern kann - je nach Krankheitsbild des Betroffenen. Entscheidend ist der Wille, ein Leben in Abstinenz zu führen. Sie sollen die Chance auf einen Neuanfang erhalten und sich in Beruf- und Alltagsleben (wieder) zurecht finden. Ein Ziel, das mit Hilfe verschiedenster ineinander greifender Therapieformen erreicht werden soll.

Der Tagesablauf wird bestimmt durch therapeutische Maßnahmen (z.B. Mal- und Gestaltungstherapie), Arbeiten in- und außerhalb des Hauses und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung (z.B. Kinobesuche). Mit der Eröffnung der Therapiewerkstätte ist es möglich, ein zusätzliches arbeitstherapeutisches Angebot für sich auf stationärer Therapie befindenden Klienten zu schaffen. Der Fokus liegt auf der Bewältigung eines strukturierten Arbeitsprozesses der Klienten und soll zu einer Verbesserung der sozialen Integration beitragen. Die Therapiewerkstätte stellt demnach eine Ergänzung im Betreuungsangebot von Oikos für suchtkranke Menschen dar. In der Therapiewerkstätte werden derzeit wechselweise 21 Klienten von einer Sozialarbeiterin, zwei Arbeitstherapeuten und einer klinischen Psychologin betreut.

Mehr Infos gibt es auf den Homepages http://www.oikos-klagenfurt.at

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