Koordinationssitzung
Zehn Corona-Anzeigen gestern Abend in Velden

In Kärnten gilt seit gestern Maskenpflicht im öffentlichen Raum zwischen 21 und 2 Uhr in touristischen „Hotspots“ wie Velden.
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Vor allem wegen Missachtung der „Maskenpflicht“ wurden in Velden am Wörthersee zehn Anzeigen erstattet. Die Exekutive musste auch mehrere Organstrafmandate ausstellen. Das zweite Testergebnis von Landeshauptmann Peter Kaiser wird morgen erwartet. Auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair in Heimquarantäne.

KÄRNTEN. An der heutigen Corona-Koordinationssitzung des Landes Kärnten nahmen aus der Landespolitik Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) sowie Landesrat Martin Gruber (ÖVP) teil. Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ), der bekanntlich Kontakt mit einer am Corona-Virus erkrankten Frau hatte, befindet sich in häuslicher Absonderung und war per Video zugeschaltet.

Keine Vorkommnisse am Klopeiner See

In der Koordinationssitzung war die seit gestern geltende „Maskenpflicht“, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, in Tourismusorten (touristische „Hotspots“ von 21 bis 2 Uhr) das Hauptthema. In St. Kanzian am Klopeiner See und in Velden am Wörthersee führte die Exekutive gestern in den Abendstunden Kontrollen durch. Während es in St. Kanzian keine besonderen Vorkommnisse gab, musste die Polizei in Velden mehrmals einschreiten. Konkret wurden zehn Anzeigen erstattet und mehrere Organstrafmandate ausgestellt.

Keine Symptome bei Landeshauptmann Kaiser

Landeshauptmann Kaiser, der keine Symptome einer Corona-Erkrankung aufweist, bleibt weiter in häuslicher Quarantäne und wird an der Regierungssitzung am kommenden Dienstag per Video teilnehmen. Das ist seit Einführung der Covid-19-Gesetze auch rechtlich geregelt. Nachdem ein erster Test gestern negativ ausgefallen war, unterzog sich Kaiser heute einer zweiten Testung. Das Ergebnis wird morgen erwartet.

Bildungsdirektor in Quarantäne

In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass sich auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair in Heimquarantäne befindet. Weil er als Kontaktperson der „Kategorie eins“ einer infizierten Person eruiert wurde, befindet sich Klinglmair in häuslicher Absonderung. Ein erster Abstrich wurde bereits abgenommen: Das Ergebnis ist negativ. „Ich werde aber selbstverständlich die weiteren Tests, die in einer solchen Situation nötig sind, abwarten, und in der angeordneten Quarantäne bleiben“, lässt Klinglmair ausrichten. Er betont: „Ich habe keinerlei gesundheitliche Beschwerden und fühle mich gut.“

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