03.07.2017, 14:27 Uhr

Klosterneuburg wird „e5 Gemeinde“

Stadtrat Stefan Mann, Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart, Energieeffizienzstadtrat und zukünftiger e5 Teamleiter Roland Honeder und Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager freuen sich über die Teilnahme am e5 Programm. (Foto: Presle)

Der Gemeinderat Klosterneuburgs hat die Teilnahme am europäischen Energie- und Klimaschutzprogramm beschlossen.

KLOSTERNEUBURG (pa). Klosterneuburg steigt in die „Champions League“ der energieeffizienten Gemeinden ein. Mit der Teilnahme am e5 Programm für energieeffiziente Gemeinden bekennt sich die Stadtgemeinde aktiv zum Klimaschutz und stellt sich dem nationalen und internationalen Vergleich.

Langfristige Klimaschutzmaßnahmen

Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager berichtet: „Ziel des e5 Programmes ist es, langfristige Klimaschutzmaßnahmen zu setzen und deren Wirksamkeit zu evaluieren. Je nach Grad der erreichten Energieeffizienz erhält die Gemeinde bis zu fünf „e“. Der Erhalt eines „e“ ist dabei mit einer Haube in der Gastronomie vergleichbar.“
Energieeffizienzstadtrat und zukünftiger e5 Teamleiter Roland Honeder weiter: „Klosterneuburg hat in den letzten Jahren sehr viele Maßnahmen gesetzt, wie zum Beispiel die Umstellung auf LED Straßenbeleuchtung, die thermische Sanierung in öffentlichen Gebäuden, die Errichtung von 13 Photovoltaikanlagen, Ausbau der Stromtankstellen, 90 Minuten gratis Parken für E-Autos und die „Klimaneutrale Kläranlage“ mit der Gewinnung von Biogas aus dem Klärschlamm. Trotzdem gibt es noch viele Möglichkeiten um „e5-Ziele“ zu verwirklichen. Die Gemeinde möchte diese Chance nutzen und mit der Mitarbeit der Bevölkerung das Umweltbewusstsein schärfen und neue Ideen im Bereich Klimaschutz kreieren. Professionelle Unterstützung erhält die Stadtgemeinde dabei auch von der Energie- und Umweltagentur NÖ, die uns mit einem Gemeindebetreuer mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.“

6 Handlungsfelder

Das e5 Programm umfasst vor allem 6 Handlungsfelder, denen sich Klosterneuburg nun besonders widmen wird. Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart erklärt dazu: „Die Handlungsfelder gehen von den Kommunalen Gebäuden und Anlagen über die Versorgung und Entsorgung, die Entwicklung und Raumordnung, die Mobilität, der Kommunikation bis hin zu der internen Organisation wie etwa die ressortübergreifende Kooperationen der Verwaltung und Politik, der Gründung einer Energiegruppe sowie regelmäßige Erfolgskontrolle durch externe Experten. Mit dem e5 Programm schaffen wir nun die Klammer über all diese Themen und wir werden noch bewusster die Klimaziele verfolgen.“
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