Bezirksstädte NÖ
So spannend sind Korneuburg und Stockerau abseits bekannter Pfade
- Auf Endteckungstour in Korneuburg und Stockerau mit Kulturvermittlerin Maria Andrea Riedler.
- Foto: Weinviertel Tourismus
- hochgeladen von Lukas Wagner
Die beiden Bezirksstädte Korneuburg und Stockerau kann man auch abseits lauter und bekannter Pfade erkunden. Am besten tut man das in Begleitung, etwa von Andrea-Maria Riedler. Die Kulturvermittlerin weiß, wo man genau stehen bleiben und hinschauen muss.
KORNEUBURG | STOCKERAU. Und so treffen wir uns am Kirchenplatz. "Hier beginnt man Stockerau am besten – alles andere ergibt sich von selbst", lächelt Riedler. Und tatsächlich: Entlang der Hauptstraße gehen wir in Richtung Sparkassaplatz, wo der Jubiläumsbrunnen wartet, in Stein gemeißelt die wichtigsten Stationen Stockerauer Geschichte.
- Maria Andrea Riedler liebt Geschichte. Diese zu vermitteln ist ihr ein Herzensanliegen.
- Foto: Sandra Schütz
- hochgeladen von Sandra Schütz
Weiter geht es durch die Marktgasse, es wird ruhiger. Wir passieren die Himmelbauer-Villa, die einst einem bedeutenden Firmenchef gehörte und heute die Wirtschaftskammer beherbergt. "Hier sieht man wunderbar den Übergang vom Historismus zum Jugendstil", zeigt Riedler. Ein paar Schritte weiter wartet das Schlösschen auf uns, an dem man noch heute die Hochwassermarken von damals sehen kann – stille Zeugen vergangener Ereignisse.
Wir machen kehrt, gehen hinauf Richtung Rathaus. Im Kirchenpark atmen wir durch, bevor ein Besuch beim Belvedere Schlössl den Spaziergang abrundet.
Türme und Donauwind
Jetzt zieht es uns in die Bezirkshauptstadt, das Korneuburger Rathaus mit seinem alten Stadtturm ist unser Ausgangspunkt. "Der Turm hat viel gesehen – Belagerungen, Brände, Neubeginne", plaudert Andrea-Maria Riedler aus dem touristischen Nähkästchen. Wir schlagen einen Haken nach rechts, es zieht uns zum Stadtmuseum, das einst Tröfperlbad für die Korneuburger war. Und dann geht es noch weiter raus aus der Stadt, zum alten Wasserturm und wieder retour.
Wer mehr Zeit hat, folgt Riedlers Tipp: Ab zum Werftgelände. Bei schönem Wetter endet der Rundgang ganz entspannt – wer Badehose und Bikini dabei hat, hüpft zur Abkühlung ins Donauwasser des Werftbades.
Aktuelle Nachrichten aus Niederösterreich auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.