Wahl 2020: So spannend wird es in Lengenfeld und Furth

Die Bezirksblätter zeigen die Gemeinden auf, wo es für den amtierenden Bürgermeister eng werden könnte.

BEZIRK. In vielen der 30 Gemeinden wird der Ausgang der Gemeinderatswahl am 26. Jänner 2020 unspektakulär sein. Doch es gibt auch ein paar Gemeinden, wo es richtig spannend werden kann.

Lengenfeld und Furth

Vor allem in der Gemeinde Lengenfeld könnten die Spitzenkandidaten der ÖVP und SPÖ am Wahlabend die Luft vor lauter Aufregung anhalten. Denn hier im Kremstal haben ÖVP und SPÖ den gleichen Mandatsstand. Die langjährige ÖVP-Gemeinde musste ihren Bürgermeistertitel abgeben, da Christian Kopetzky in der konstituierenden Gemeinderatssitzung am 4. März 2015 mit absoluter Stimmenmehrheit zum Bürgermeister gewählt wurde. SPÖ-Bürgermeister Christian Kopetzky erklärt im Gespräch mit den Bezirksblättern: "Wir haben viel und gut gearbeitet und hoffen, dass uns die Wähler weiterhin gewogen bleiben. Ich bin guter Dinge und motiviert für weitere fünf Jahre. Das Gemeindeamt ist bezugsfertig, der Campus ist fertig, der Glasfaserausbau wird fertig, ein Dorfplatz ist zu planen und zum Beispiel das Betriebsgebiet samt Infrastruktur zu erweitern oder eine Seniorenbetreuung zu schaffen.

Nun rittert die ÖVP Lengenfeld mit ihrem Spitzenkandidaten Jürgen Meier und seinem jungen Team um den Bürgermeister-Thron. Sein Wahlziel ist eindeutig: "Wir haben 14 neue von einem 36 starken ÖVP-Team. Dabei sind die Kandidaten zwischen 30 und 45 Jahren, die gerne mitgestalten möchten. Gerade in der heutigen Zeit muss man immer am Ball bleiben. Unsere Ziele: Bürgerbeteiligung schon im Vorfeld planen und z. B. den Ort noch lebenswerter gestalten und den politischen Umgang ändern."

Vier Parteien in Furth

Bürgermeisterin Gudrun Berger wünscht sich, dass sie bestätigt und gestärkt aus der Wahl herausgeht: "Wenn mehr politische Parteien antreten, kommt es zu einer Neuverteilung der Mandate. Wir haben gut und viel gearbeitet, unser letztes Projekt, das Dorfentwicklungsprojekt, das von Land NÖ und EU gefördert wird, fand großen Anklang mit 500 Projekt-[umbruch]#%[/umbruch]ideen seitens der Bürger. Unser Ziel ist es dazuzugewinnen, um mehr Mitspracherecht zu haben."

Franz Schatzl, Spitzenkandidat der SPÖ Furth sagt: "Am 26. Jänner ist der Wähler am Zug. Wir als SPÖ Furth haben in den vergangenen fünf Jahren gute Arbeit abgeliefert. Natürlich hoffe ich, ein akzeptables Ergebnis für die SPÖ einfahren zu können, unter anderem auch für mich als Spitzenkandidat. In Furth könnte sich einiges ändern, da sowohl die FPÖ neu organisiert ist und die Grünen erstmals in die Gemeinde einziehen wollen."
Der SPÖ-Kandidat nennt als Vorhaben seiner Partei etwa leistbares Wohnen, Betreutes/Betreubares Wohnen, Kinderbetreuung sowie Pflege, Dorfentwicklung und eine stabile, unabhängige Wasserversorgung.

Autor:

Doris Necker aus Krems

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