In Kufstein hieß es: "Ich gelobe!"

In Kufstein wurden rund 100 Rekruten des Jägerbataillon 24 angelobt.
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  • hochgeladen von Sebastian Noggler

KUFSTEIN. Bereits vor der feierlichen Angelobung hatten zahlreiche Besucher im Rahmen einer Informations- und Leistungsschau des Hochgebirgs-Jägerbataillons 24, die Möglichkeit genutzt, sich über das spezifische Aufgabenspektrum der Gebirgssoldaten zu informieren. Weiters konnten modernste Sonderfahrzeuge, wie das neue Quad und das Kettenfahrzeug "Hägglund", sowie Gebirgsausrüstung und Waffen des Bataillons der Bevölkerung vorgestellt werden.
Vor dem Einmarsch der Rekruten gab die Militärmusik Tirol unter der Leitung von Hannes Apfolterer am Unteren Stadtplatz vor begeisterten Zusehern ein schwungvolles Platzkonzert, wobei zahlreiche Musikstücke aus ihrem umfangreichen Repertoire dargeboten wurden.

Festakt mit politischer und militärischer Prominenz

Nach dem Ankündigungssignal, der Bundeshymne und dem Abschreiten der Front, begrüßte der Kufsteiner Bürgermeister Martin Krumschnabel, die Fest- und Ehrengäste. Den Rekruten und ihren zahlreich erschienen Familien aus ganz Tirol galt sein besonderer Dank.

Der Militärkommandant von Tirol, Generalmajor Herbert Bauer, verwies gleich zur Einleitung darauf, dass das Österreichische Bundesheer mit Kufstein mehrfach verbunden ist, „nicht nur, dass es als Grenzort einmal eine blühende Garnisonsstadt war, es verbindet uns auch der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz, wo wir über den Jahreswechsel 2015/2016 wieder in Garnison waren und zum Aufrechterhalten der inneren Sicherheit und Ordnung an der Bewältigung des Migrationsflusses mitgewirkt haben“. Den Rekruten gab Bauer mit: „Sehen Sie ihren Dienst bei uns auch als eine Möglichkeit, etwas zu lernen, was man im Beruf, in der Familie und im Leben überhaupt ganz gut brauchen kann: nämlich - die persönlichen Interessen zugunsten einer Gruppe zurückzunehmen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen“.

LA Bettina Ellinger (VP), überbrachte die Grüße des Landes Tirols und betonte, dass das Österreichische Bundesheer in diesen Zeiten nicht nur bei militärischen, sondern auch bei möglichen Terrorbedrohungen von großer Bedeutung ist.

Nach dem Höhepunkt der Angelobung, der Ableistung des Treuegelöbnisses auf die Republik Österreich und ihr Volk, wurde der Festakt mit der Landeshymne von Tirol offiziell beendet.

Starke Verbundenheit zum Bundesheer

Den feierlichen Rahmen unter den Klängen der Militärmusik Tirol bildeten zu dieser
Zeremonie die Traditionsverbände, die örtlichen Vereine sowie die Bevölkerung, die durch zahlreiche Teilnahme eine starke Verbundenheit zum Bundesheer zeigten.
Der besinnliche Teil dieses Festaktes wurde vom Stadtpfarrer Thomas Bergner gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Robert Jonischkeit gestaltet.

Die jungen Soldaten werden ab nun ihre militärischen Verwendungen beim Hochgebirgs-Jägerbataillon 24 in Lienz und in St. Johann i. T. sowie bei der Tragtierstaffel am Truppenübungsplatz in Hochfilzen finden.

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