Smartphones erobern das Museum

Clemens Gruber und Kustos Hermann Drexel bei einem QR-Code im Augustinermuseum.
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  • hochgeladen von Melanie Haberl

RATTENBERG (mel). Wer kennt sie nicht, die Audioguides in den Museen? Die kleinen Kästchen geben den Besuchern über Kopfhörer interessante Informationen zu den ausgestellten Objekten. Diese könnten jedoch schon bald ausgedient haben. Denn im Augustinermuseum in Rattenberg kann ab sofort jeder Besucher sein eigenes Smartphone zu einem persönlichen Audioguide umfunktionieren. Interessierte müssen dazu nicht einmal eine eigene App herunterladen: Alles, was man braucht, ist ein Smartphone und einen darauf installierten QR-Code-Leser. An momentan 33 Objekten im Augustinermuseum sind solche Codes angebracht. Sobald man sein Telefon an das Zeichen hält, wird die Audiodatei, die auf dem Museums-Server liegt, am Handy abgespielt.

Gratis-WLAN in Rattenberg
Diese QR-Codes gibt es bereits in einigen Museen in Europa. Zusätzliches Schmankerl im Augustinermuseum ist das hauseigene Gratis-WLAN. "Dadurch verbraucht man kein Datenvolumen und ausländische Besucher müssen keine Roaminggebühren zahlen. Für ein Museum wie das Augustinermuseum Rattenberg mit über 90% ausländischen Gästen ist dies besonders wichtig", so Museums-Kustos Hermann Drexel. Auch für Clemens Gruber, der das System für das Augustinermuseum entwickelt hat, sind QR-Codes eine kostengünstige und zukunftsorientierte Alternative zu den Audioguides: "Mit QR-Codes gibt es schier unendliche Ausbaumöglichkeiten und es kann in Zukunft jederzeit an den jeweiligen Stand der Technik angepasst werden", so Gruber. Besonders für finanzschwache Museen wie das Augus-tinermuseum bieten QR-Codes eine günstige, aber dennoch professionelle Lösung im Bereich Besucherführung.

Auch in gedruckter Form
Parallel zum Audioguide-Projekt hat das Augustinermuseum einen neuen gedruckten Rundgangsbegleiter herausgebracht, der gleichfalls die QR-Codes enthält, über die - von wo auf der Welt auch immer - der Besuchers jederzeit auf die Informationen hinter den Codes zugreifen kann.

Autor:

Melanie Haberl aus Kufstein

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