Jungwähler nicht hungrig auf Politik in Wörgl

Die Spitzenkandidaten der Parteien mit den Veranstaltern von "komm!unity" und "PoBi" hatten sich für den Abend viel vorgenommen.
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  • Die Spitzenkandidaten der Parteien mit den Veranstaltern von "komm!unity" und "PoBi" hatten sich für den Abend viel vorgenommen.
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

WÖRGL (bfl). Die Vereine "komm!unity" und "PoBi" mussten die für den 6. Februar angesetzte Veranstaltung "Wahlzeit!" absagen. Grund dafür war mangelndes Interesse – nur zwei Jungwähler kamen.
Der Verein "komm!unity" lud gemeinsam mit dem Verein "PoBi" ab 18 Uhr ins VZ Komma in Wörgl. Im Vorlauf zur Tiroler Landtagswahl 2018 wollte man Jungwähler bei der überparteilichen Informationsveranstaltung "Wahlzeit" dazu einladen, sich ein Bild über Programm und Ideen der verschiedenen Parteien zu machen. Es hätte ein Abend der politischen Diskussion für Jungwähler werden sollen. Gekommen ist es aber anders. Neben den Spitzendkandidaten aller Parteien aus der Region und Mitgliedern der veranstaltenden Vereine kamen ganze zwei Jungwähler ins Komma. Es ist dies ein Umstand den sich die Veranstalter nicht ganz erklären können.

Veranstaltung ausreichend beworben

Das Modell der Veranstaltung kommt ursprünglich aus Vorarlberg. "Komm!unity" veranstaltete die "Wahlzeit!" bereits bei den letzten Gemeinderatswahlen vor zwei Jahren – damals mit deutlich mehr Erfolg, kamen doch rund zwanzig Interessierte. Das Konzept war auch damals das selbe: Auf mehrere Tische aufgeteilt, erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit persönlich mit den Spitzenkandidaten der Partein zu sprechen. Ziel ist es kritische Gespräche in Gruppen zu führen, damit sich die Jungwähler so ein objektives Bild der einzelnen Wahlprogramme machen können. Im Rahmenprogramm vorgesehen war im Komma auch ein Infostand des "InfoEck" Wörgl, der Weiterführendes zum Thema Politik und Mitbestimmung angeboten hätte.
Man habe die Veranstaltung nicht nur in diversen Schulen, sondern auch online via Facebook und über Zeitungen beworben, sagt Sebastian Feiersinger vom Wörgler Verein "komm!unity". Erwartet habe man dreißig bis fünfzig Jungwähler.
Die nach Wörgl gekommenen Politiker nahmen die Absage den Umständen entsprechend relativ gelassen hin und nutzten die Gelegenheit, sich in freundschaftlichem Rahmen untereinander auszutauschen.

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