Fußballsport
Der MeinBezirk Fußball Stammtisch und seine Nebengeräusche
- MeinBezirk Fußballstammtisch in Kirchbichl: v.l. Georg Herrmann, Gregor Danler, Markus Unterrainer, Hannes Rauch, Thomas Krimbacher, Denis Husic, Gottfried Schneider und Christian Klimek.
- Foto: Schwaighofer
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Ebbs tauscht Trainer aus. Paul Schneeberger folgt Markus Holzer. Harald Vcelar beendet seine aktive Laufbahn. Helmut Kraft - jetzt Trainer in Fügen.
KIRCHBICHL. Die Spielpause am grünen Rasen nutzten Fußball-Vereinsvertreter aus dem Bezirk, um eine unterhaltsame, rund dreistündige Diskussion über die Situation der Fußballfamilie in Kufstein zu führen. Viel Lob, viel Kritik und eine ehrliche Bestandsanalyse waren das Ergebnis.
- Diskussionsfreudig: M. Unterrainer und H. Rauch.
- Foto: Rebeiz
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Ein klarer Wunsch der Unterländer Fußballfamilie: eine Reform der TFV-Ligen und die Rückkehr zu einer starken Tiroler Liga. Gemeinsam mit MeinBezirk will FC-Wacker-Präsident Hannes Rauch die Besucherzahl aus dem Bezirk Kufstein im Tivoli erhöhen. Der Donnerstagnachmittag der vergangenen Woche sorgte aber im Vorspann der Veranstaltung für zusätzliche Überraschungen, wie zum Beispiel der Trainerwechsel beim SK Ebbs (Paul Schneeberger), oder die Beendigung der aktiven Spielerkarriere von Harald Vcelar beim FC Bad Häring. Der Rücktritt von ÖFB-Präsident Klaus Mitterdorfer am selben Nachmittag wurde eher leicht belächelnd und kommentarlos hingenommen. Das Fehlen der Tiroler Fußballverband-Führungsspitze beim MeinBezirk-Stammtisch wurde trotz telefonischer Entschuldigung des TFV-Präsidenten Josef Geisler, stark kritisiert – vor allem durch Wortmeldungen im Publikum, wie von den "Oldies" Thomas Pfeiler und Hans Szuchowszky.
Reform im Fokus
Ein klarer Wunsch und ein Auftrag sind eine baldige Reform der TFV-Ligen. Markus Unterrainer, Hannes Rauch, Denis Husic sowie Christian Klimek sind sich einig, dass eine Rückkehr zu einer attraktiven Tiroler Liga mit 16 Vereinen als vierthöchste Spielklasse möglichst rasch umgesetzt werden soll. "Es geht auch um sportliche Zielsetzungen wie eben die Themen Aufstieg oder Abstieg, aktuell ist die Situation nicht befriedigend", ist der einhellige Tenor. MS-Direktor Gottfried Schneider ermöglicht einen Einblick auf die Ausbildungswege in der Sport-Mittelschule Wörgl, die künftig auch Schülerinnen mit Sportbezug zum Frauenfußball aufnehmen kann. Kufsteins Sportreferent Thomas Krimbacher informiert über den aktuellen Stand des Sportzentrums Kufstein, das nach Fertigstellung zahlreichen Sportarten eine Heimat bieten wird. Ein enger Austausch mit den Fußballverantwortlichen steht dabei für Krimbacher im Fokus.
Harald Vcelar hört auf
Der "Dienstälteste" Fußballer Tirols beendet seinen beliebten Amateur-Fußballsport. Harald Vcelar spielte in allen Tiroler Fußball-Ligen und war bis zum Ende der Herbstsaison, 52-jährig beim FC Bad Häring in der Gebietsliga Ost als Kampfmannschaftsspieler im Meisterschaftseinsatz. Bis 1998 spielte er beim SV Kirchbichl, danach drei Jahre in Kufstein, zwei Jahre in Thiersee, zwei Jahre in Söll, mehr als neun Jahre in Kirchberg und zuletzt siebeneinhalb Jahre in Bad Häring. Ein Sportgespräch-Interview mit Harald Vcelar ist ab Donnerstag dieser Woche auf www.meinbezirk.at abrufbar.
- Harald Vcelar spielte in allen Tiroler Fußball-Ligen.
- Foto: Schwaighofer
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Paul Schneeberger in Ebbs
- Paul Schneeberger ist wieder zurück im Bezirk.
- Foto: Schwaighofer
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Für so manchen "Nicht-Insider" war es eine Überraschung: Trotz sportlichem Erfolg (5. der Regionalliga Tirol) wurde nach Herbst-Saisonende Ebbs-Trainer Markus Holzer vom Ex-Kitzbühel Trainer Paul Schneeberger aus der Wildschönau abgelöst.
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Der Stammtisch als Sprachrohr der Basis
Das Unterland fordert eine Reform der Tiroler Liga. Die Liga in der jetzigen Form wird oft dem alleinigen "Verschulden" von TFV-Präsident Josef Geisler zugeschrieben, was dieser aber nicht so im Raum stehen lassen will. In einem Telefonat wehrt sich der TFV-Präsident: "Im TFV-Vorstand befinden sich elf Vereinsmitglieder der Tiroler Fußballclubs. Davon hat ein jeder eine Stimme, genauso wie auch ich als Präsident nur ein Stimmrecht in diesem Gremium habe", so Geisler. Die Telefondrähte liefen also in der vergangenen Woche nicht nur innerhalb des ÖFB heiß. Die Basis als Sprachrohr – der TFV als geforderter Entscheidungsträger.
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