22.10.2017, 16:00 Uhr

220 Bäuerinnen brachten Landwirtschaft in die Tiroler Volksschulen

Zuerst etwas Information, dann die Praxis – auch an der VS Ellmau! (Foto: Hermann Ortner)

Rund um den Welternährungstag besuchten Tiroler Bäuerinnen die ersten Klassen in 195 Volksschulen und informierten über Landwirtschaft und Lebensmittel.

ELLMAU/BEZIRK (red).Die Tiroler Bäuerinnen starteten kürzlich in den Volksschulen einen Aktionstag rund um den Welternährungstag. Bundesweit durchgeführt, stand dieser heuer unter dem Motto: "Unser Essen: Bäuerinnen wissen, wo es herkommt!“
Vergangene Woche waren 220 Bäuerinnen an 195 Volksschulen im ganzen Land unterwegs mit dem Ziel den Kindern einen Bezug zur Landwirtschaft zu geben. Insgesamt konnten 405 erste Klassen besucht und damit 7.415 Schüler erreicht werden.

Landwirtschaft zum Angreifen

Auch über die Produktion von Lebensmitteln informierten die Bäuerinnen, denn Wissen über diese sei, so die Landesbäuerin Resi Schiffmann, schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr. "Daher ist es wichtig, dass wir Landwirtschaft zum Angreifen an die Schulen bringen“, erklärt Schiffmann den Gedanken hinter dem Aktionstag.
Deswegen stand die Praxis in der von den Bäuerinnen gestalteten Schulstunde an oberster Stelle: Die Kinder konnten schmecken, riechen, fühlen – kurzum die Landwirtschaft mit allen Sinnen erleben und dabei lernen, was hinter verschiedenen Lebensmitteln steckt.


Wissen vermitteln und Unterricht ergänzen

„Wir haben in den letzten zwei Jahrzehnten viele Erfahrungen in den unterschiedlichsten Projekten an Schulen sammeln können. Dabei hat sich vor allem eines bewährt: Wir Bäuerinnen vermitteln den Kindern Alltags- und Ernährungswissen auf einfache und authentische Weise und wollen zum Selbermachen und Ausprobieren ermutigen. Das ist eine tolle Ergänzung zum bestehenden Unterricht und wird von den Lehrpersonen sehr geschätzt“, so Landesbäuerin Resi Schiffmann abschließend.
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