13.03.2017, 12:10 Uhr

Der Baum blüht auch im städtischen Raum

Bäume wie dieser haben es leichter wie Bäume in der Stadt.
KUFSTEIN (bfl). Bäume haben einen großen Stellenwert in der Stadt Kufstein. "Wir versuchen als Stadt Kufstein möglichst viele Grünflächen zu erhalten", sagt Umweltreferent Stefan Hohenauer.
Die Stadt hat einen Baumkataster, in welchem die Bäume verzeichnet sind. Sobald es vom Land eine rechtliche Grundlage gebe, strebt Hohenauer auch eine Baumschutzverordnung in Kufstein an.
Die Bäume werden immer wieder kontrolliert und nur in äußerster Not entfernt. Dabei wird auch immer nachgesetzt. Man wolle unter dem Motto "Mehr Grün in der Stadt" weiterarbeiten und die Bäume nicht nur erhalten sondern auch mehr Bäume setzen.
Man holt sich von jedem gefährdeten Baum ein fremdes Gutachten ein. Nur wenn Gefahr im Verzug sei, käme der Baum weg. Es werde aber immer wieder nachgesetzt. Bei Bäumen, die sehr nahe an der Straße standen, suche man sich einen besseren Platz für den neuen Baum.
Als nächsten Schritt im Zuge des Mottos "Mehr Grün in der Stadt" plant die Stadt an der Eibergstraße vom ÖAMTC bis Richtung Schwoich eine Allee zu setzen, bzw. die bereits vorhandene auszubauen. Beim Nachsetzten von Bäumen arbeite die Stadt immer in dem Rahmen in dem es Sinn mache, da es aus mehrern unter anderem finanziellen Gründen nicht immer möglich sei ganze Alleen auf einmal zu setzten.
Vor allem das Eschentriebsterben sei momentan ein großes Thema, sagt Bauhofleiter Thomas Guglberger. Auch sei man im Gespräch mit Beauftragten vom Land bezüglich der Innauen. Dort seien die Biber in letzter Zeit sehr stark tätig gewesen und man will auch hier Maßnahmen ergreifen.
Grundsätzlich arbeitet die Stadtgärtnerei ohne jegliche Pestizide oder Giftstoffe, auch bei der Pflege von Bäumen. So finden sich in Kufstein Kastanienbäume, Haselnüssbäume oder Palmkätzchen, die mitten in der Stadt oder an der Innpromenade blühen.
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