19.09.2014, 15:24 Uhr

HTL für Glas und Chemie in Kramsach eröffnet

v.li. LRin Beate Palfrader, HTL-Direktorin Ursula Pittl-Thapa und Dieter Probst, Abteilung Hochbau des Landes bei der Schlüsselübergabe. (Foto: Land Tirol/Huldschiner)

Top-Ausbildung auf modernstem Stand der Technik. Der Tag der offenen Tür am 2. November 2014 bietet Interessierten die Möglichkeit, die Schule kennenzulernen.

„Mit der Errichtung der Chemie-HTL haben wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung des Ausbildungs- und Wirtschaftsstandortes Tirol gesetzt“, sagte Bildungslandesrätin Beate Palfrader bei der heutigen Eröffnung der höheren technischen Lehranstalt für Chemie an der Glasfachschule Kramsach. „Damit wird auch den Bedürfnissen der zahlreichen chemieaffinen Unternehmen im Tiroler Unterland Rechnung getragen.“

Rund 5,9 Millionen Euro kostete der Bau, 1,9 Millionen Euro steuerte das Land Tirol bei. In den vergangenen 15 Monaten wurden acht Klassenräume, fünf spezielle Chemielaborbereiche auf modernstem Stand der Technik, ein kombinierter Chemie- und Physiksaal sowie eine Bibliothek und mehrere Geräte-, Lager- und Lehrervorbereitungsräume errichtet. Durch den viergeschossigen Zubau und die Generalsanierung der sogenannten Pyramide wird eine optimale Zusammenführung der HTML für Glas und Chemie und der Fachberufsschule für Glastechnik ermöglicht.

Zukunftsjobs mit Erfolgsgarantie

Der Schulbetrieb an der Chemie-HTL startete parallel zum Baubeginn bereits im September 2013. „Die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure haben auf dem Arbeitsmarkt sehr gute Chancen“, betonte LRin Palfrader. Ob in der Kunststofferzeugung, der Waschmittelherstellung oder der Pharmazie – nach Abschluss der fünfjährigen Ausbildung mit Reife- und Diplomprüfung stehen den AbsolventInnen nicht nur zahlreiche Branchen, sondern auch die Türen zu den europäischen Hoch- und Fachhochschulen offen.

Gleich viel Mädchen wie Burschen

Derzeit absolvieren 330 SchülerInnen die HTL für Glas und Chemie in Kramsach. Davon lassen sich 54 zu ChemieingenieurInnen ausbilden. Weitere 129 SchülerInnen besuchen die Berufsschule für Glastechnik. Dabei ist besonders der Chemie-Zweig sowohl bei Mädchen, als auch bei Burschen gleichermaßen gefragt.
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