11.12.2017, 10:52 Uhr

Kundler verärgert: "Wörgler Lkw-Parkproblem greift auf Kundl über!"

Auch in Kundl stehen die Lkw, die nach Ansicht der Gemeinde vom Wörgler Autohof angelockt werden. (Foto: Dessl)
KUNDL. Wie bereits berichtet, sorgen parkende Lkw auf der Nordtangente in Wörgl für einen „unhaltbaren Zustand“. Nun greift dieses Problem auch auf die benachbarte Gemeinde Kundl über – wie in den angehängten Fotos vom 10. Dezember ersichtlich ist, werden auch in Kundl „illegale Abstellflächen“ geschaffen. "Zum wiederholten Mal wird die Gemeinde Kundl gezwungen, ein Problem, welches ausschließlich die Wörgler Gemeinde verursacht hat, zu lösen.", so Vizebürgermeister Michael Dessl. "In der letzten Gemeinderatssitzung haben wir einstimmig das Parkverbot im Bereich Terminalzufahrt und Gewerbegebiet Kundl Ost (Geh- und Radweg) beschlossen. Diese Maßnahmen gilt es nach Verordnung der BH-Kufstein gesetzlich zu überwachen. Aus der Bevölkerung wird uns auch gemeldet, dass in den Abendstunden Autos mit ausländischen Kennzeichen den Bereich der Lkw-Abstellplätze offenbar nützen, um ihre Geschäfte zu machen". Die Kundler vermuten illegale Prostitution im Gebiet. "Kurzfristig fordern wir vermehrte Polizeikontrollen in diesem Bereich", so Dessl.
"Die Schwarz-Grüne Transitverkehrspolitik hat in Tirol bisher komplett versagt. Im Bezirk Kufstein fühlt sich politisch offenbar auch niemand mehr verantwortlich, seitdem LA Alois Margreiter als ÖVP-Verkehrssprecher zurückgetreten ist.
Auf alle Fälle werden wir diese inakzeptable Situation nicht dulden und im Auge behalten, wenn nötig, werden wir über weitere Konsequenzen, wie etwa Straßensperren, nachdenken", erklärt Vizebürgermeister Michael Dessl weiter.

Wechner reagiert: "Stammtisch-Rhetorik nützt keinem"

„Vizebürgermeister Michael Dessl sollte sich mit den Gesetzen der EU und denen des Freistaates Bayern auseinandersetzen. Zudem soll er sich die Bemühungen des Landes Tirol (Blockabfertigung) um Eindämmung des Lkw- Schwerverkehrs vor Augen führen. Es wäre sinnvoller in gemeinsamen Bestrebungen und in Kooperation Änderungen zu erreichen, als die Stadtgemeinde Wörgl zu attackieren. Denn auch in diesem Fall nützt eine Stammtisch- Rhetorik keinem“, meint Wörgls Bürgermeisterin Hedi Wechner zur Presseaussendung des Kundler Vizebürgermeisters Michael Dessl.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.