19.01.2018, 09:28 Uhr

Freundschaftlicher Neujahrshoagascht in Kitzbühel

Siegfried Luxner (SPÖ Kitzbühel), Stephan Bertel ( FSG Vor. Unterland), Claudia Hagsteiner (Kandidatin zum Landtag aus dem Wahlkreis KU/KB) und Christian Hauser ( FSG Vor. Tirol) (v.l.) beim Neujahrstreffen in Kitzbühel. (Foto: FSG Tirol)

FSG Unterland und SPÖ Kitzbühel sprechen über "Verschlechterungen für Arbeitnehmer" bei Neujahrstreffen in der Vamed.

BEZIRK (red). Gemeinsam luden die FSG Unterland (Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter) und die SPÖ Kitzbühel am Donnerstag, den 18. Jänner zum Neujahrstreffen in das "Vamed"-Rehazentrum nach Kitzbühel. Vertreter aus dem Nationalrat und den Gemeinden, sowie Betriebsräte, feierten gemeinsam.
Zentrales Thema waren die zu befürchtenden Verschlechterungen für Arbeitnehmer, die bereits intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert werden: Der „12-Stundentag“, die Abschaffung des Jugendvertrauensrates, die Umwandlung der Notstandshilfe in eine Mindestsicherung, die Streichung des Jobbonus für ältere Arbeitnehmer und die Ausweitung der „Mangelberufe“ und die damit verbundene Anhebung der Zuwanderung. Tatsächlich besteht in den sogenannten „Mangelberufen“ oft nur aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen ein Mangel an Arbeitssuchenden.
Die Arbeitnehmer fallen mit der „Flexibilisierung der Arbeitszeit“ um ihre Überstundenzulagen um, stehen mit anderen Arbeitssuchenden in einem härteren Wettbewerb und müssen im Falle einer schweren Krankheit bzw. eines Unfalls um ihre gesamte Existenz bangen. "Noch dazu soll unsere gesetzliche Interessensvertretung, die Arbeiterkammer, die uns Arbeitnehmer im Arbeitsgericht gegen die Unternehmen vertritt, durch die Kürzung der Kammerumlage empfindlich geschwächt werden“, befürchtet Stephan Bertel, Vorsitzender der FSG Unterland.
"Es ist wichtig, der Bevölkerung klar zu machen, dass nur die SPÖ tatsächlich die Interessen des 'kleinen Mannes' vertritt“, meint Siegfried Luxner, Vorsitzender der SPÖ Kitzbühel. „Die SPÖ ist nicht nur für den ‚kleinen Mann‘ interessant sondern für die gesamte Mittelschicht, denn persönliche Schicksale, wie Verlust des Arbeitsplatzes, Krankheit oder Unfall können schließlich jeden und immer treffen“.
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