14.10.2014, 11:52 Uhr

Best Practice: "Q" spioniert in Ebreichsdorf


Einmal "Hand auflegen" bitte: Die Venen unserer Hand können in Zukunft festlegen, wer Zugriff auf welche Dateien hat. (Foto: www.philippeit.at)

In Niederösterreich wird das "Passwort der Zukunft" entwickelt

EBREICHSDORF. Wir kennen es aus Agentenfilmen: Der Iris-Scan öffnet die schwersten Panzertüren. Die Firma Philippeit aus Ebreichsdorf setzt nicht auf das Auge als Schlüssel, sondern auf die Hand und ihre Venen.

Handvenen-Scanning entspricht praktisch einer Karte, die von Natur aus eingebaut und dadurch so gut wie fälschungssicher, komfortabel und kostengünstig ist. "In meinem Leben wird es keine Technologie mehr geben, die zuverlässiger ist", ist Chef Rainer Philippeit überzeugt, der seit 2011 die Fujitsu-Software in seiner eigenen Firma weiterentwickelt. Die „Karte in der Hand“ ersetzt dabei Key- und Kundenkarten.
Derzeit setzen vor allem Großkonzerne auf das Identifikations-System, das etwa auch den Zugang zu Gesundheitsdaten absichern könnte.

Doch die Entwicklung geht noch weiter. "Wir arbeiten mit FOTEC gemeinsam an einer komplett neuen Zutrittslösung, die sowohl in Alaska als auch in der Wüste funktioniert. Dies ist dann auch für den Endverbraucher, etwa den Häuslbauer, interessant."
Künftig könnte also die eigene Hand der Haustürschlüssel sein. Wenn das nicht mal wieder eine Idee für James Bond und seinen "Q" ist.

Mehr dazu finden Sie auch auf www.philippeit.at

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