25.01.2018, 03:54 Uhr

Rund 15.000 offene Stellen in Oberösterreich

AMS-Landesgeschäftsführer Gerhard Strasser (Foto: AMS OÖ)

OÖ. Mehr als 96.000 offene Stellen wurden insgesamt im vergangenen Jahr beim AMS OÖ gemeldet – ein Höchststand.

Mit der Wirtschaft geht es bergauf. Oberösterreich weist mit 5,75 Prozent im Bundesländervergleich die zweitniedrigste Arbeitslosenrate auf. Gleichzeitig verzeichnen wir unter allen Bundesländern den höchsten Bestand an offenen Stellen. Mit einer Steigerung von 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr waren es insgesamt mehr als 96.000. Mit Ende 2017 meldete das Arbeitsmarktservice OÖ 14.907 offene Stellen.

Nur fünf Prozent „ideale Kandidaten“

Aber wie all diese Stellen besetzen? Einerseits wird den Unternehmern nahegelegt, die Bandbreite bei den Personalanforderungen zu erweitern und somit in einem „größeren Teich zu fischen“ – weniger als fünf Prozent der Arbeitssuchenden seien „ideale Kandidaten“. Andererseits würde man sich von den Jobsuchenden „mehr Flexibilität“ wünschen, erklärt AMS-Landesgeschäftsführer Gerhard Strasser. Außerdem gäbe es immer noch viele Betriebe, die die Dienste des AMS nicht in Anspruch nehmen würden. „Man sollte uns nutzen“, so Strasser, schließlich hätten die Unternehmer schon dafür bezahlt. Seitens des AMS hat man jedenfalls klare Vorsätze: Schneller und treffsicherer will man bei der Vermittlung werden. Die Arbeitsaufnahmen stiegen 2017 im Schnitt um 5,2 Prozent an – erfreulicherweise mit 11,9 Prozent am stärksten bei der Problemgruppe der über 50-Jährigen.
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