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Faggen: "Wir sind das Sparen seit jeher gewohnt!"

Das neue Gemeindezentrum ist der Stolz der Faggener Bevölkerung. | Foto: Thomas Seelos
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  • Das neue Gemeindezentrum ist der Stolz der Faggener Bevölkerung.
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Die steigenden Kosten und stagnierenden Einnahmen stellen Gemeinden immer wieder vor große Aufgaben. In Faggen ist das nicht anders.
FAGGEN (tos). Die kleine, aber feine Gemeinde Faggen ist mit recht stolz auf das neue Gemeindegebäude, welches im vergangenen Jahr offiziell eingeweiht wurde. Wie Bürgermeister Andreas Förg in einem Gespräch mitteilt, wird dies aber wohl das letzte große Projekt der kommenden Jahre bleiben.

"Selbstverständlich lautet auch bei uns die Devise derzeit sparen. Wir machen nur das Notwendigste und größere Vorhaben müssen warten."

Und doch ist in der Gemeinde von Stilstand keine Spur. Für das heurige Jahr steht die Sanierung von 1,3 Kilometer Wasserversorgungsleitung an, welche in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Prutz abgewickelt wird.

"Gemeinsam mit der Bewässerung ergeben sich Synergien, die für nutzten wollen um die Kosten im erträglichen Rahmen zu halten",

berichtet Förg.
Wenn man bedenkt, dass die Gemeinde Faggen ein Jahresbudget von 2 Millionen Euro aufweist und das Projekt eine Investitionssumme von knapp 1 Million erwarten lässt, sieht man, welche Belastung auf die Gemeinde zukommt.

"Wir rechnen mit einem Anteil für Faggen von rund 300.000 Euro. Das ist für uns doch eine beträchtliche Summe",

meint der Bürgermeister.
Eine bedeutende Aufgabe stellt auch die Kinderbetreuung dar.

"Gemeinsam mit Prutz sind wir in der Lage den Bedarf zu decken. Aber es ist jetzt schon absehbar, dass wir schon bald weitere Möglichkeiten schaffen und dafür Geld in die Hand nehmen müssen",

weiß das Gemeindeoberhaupt. 
Andreas Förg ist seit 2004 Bürgermeister von Faggen und seit beachtlichen 34 Jahren in der Gemeindepolitik tätig. Die Anforderungen an den Gemeindechef seien im Laufe der Jahre immer mehr geworden.

"Die derzeitige Phase ist mit Sicherheit die fordernste seit Beginn meiner Amtszeit. Die wirtschaftliche Lage, die steigenden Aufgaben für die Gemeinden und die oft schwierigen Wünsche der Mitmenschen machen es nicht einfach",

so Förg. Aber man sei es in der Gemeinde gewohnt, "kleinere Brötchen" zu backen. "Früher war es sicher leichter als heute, aber wir waren schon damals gewohnt, dass wir sparen mussten", so Förg.

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