Pedibus-Aktion in fünf Gemeinden im Bezirk
Mit dem "Bus auf Füßen" sicher in die Schule

Gemeinsam sicher in die Schule kommen mit dem Pedibus, der „Bus auf Füßen“.
  • Gemeinsam sicher in die Schule kommen mit dem Pedibus, der „Bus auf Füßen“.
  • Foto: Klimabündnis Tirol / Lechner
  • hochgeladen von Carolin Siegele

BEZIRK LANDECK. In Prutz, Grins, Ladis, Pians und im Kaunertal wird mit dem Pedibus das Schulweg-Training von Klimabündnis Tirol und Land Tirol angeboten und die Kinder kommen sicher in die Schule.

Schulweg Training

Für Eltern ist es ein großer Schritt, die Kinder das erste Mal alleine in die Schule zu schicken. Die Sorge, dass im Straßenverkehr etwas passieren könnte, ist groß. Die Initiative „Pedibus“ von Land Tirol und Klimabündnis Tirol nimmt sich dieser Sorge an. Durch das gemeinsame Trainieren des Schulweges werden die Kinder optimal darauf vorbereitet, den Weg nach einigen Wochen selbstständig und sicher zurückzulegen. Im Bezirk Landeck werden wieder etliche Volkschulen den „Bus auf Füßen“ anbieten. Seit mehreren Jahren dabei sind die Volkschule Prutz (seit 2009), Kindergarten Grins (seit 2013), Volksschule Ladis (seit 2019), Kindergarten Pians (seit 2018). Neu im Bunde sind seit heuer die Volksschule, der Kindergarten und die Kinderkrippe Kaunertal.
Auch in Corona-Zeiten gilt der Pedibus als sinnvolle Art, den Kindergarten- oder Schulweg zu bewältigen. Er bietet sich als gute Alternative an, sofern die allgemein gültigen Verhaltensregeln im öffentlichen Raum eingehalten werden.

Der Bus auf Füßen

„Gemeinsam geht’s leichter“ ist das Motto der Pedibus-Gruppen, die in den kommenden Wochen zu Fuß in ihren Gemeinden und Städten unterwegs sind. In Kleingruppen mit einer Begleitperson machen sich die Kinder auf einer festgelegten Route auf den Weg in die Schule oder den Kindergarten. Mit ihrem persönlichen Pedibus-Fahrschein können sie bei gekennzeichneten Haltestellen „zusteigen“. Zahlreiche ehrenamtliche Begleitpersonen – meist Eltern oder Großeltern – werden vorab zu SchulwegpolizistInnen ausgebildet und sind mit Warnweste und Signalkelle ausgerüstet.
Ursprünglich als „walking bus“ in Australien gegründet, ist der Pedibus mittlerweile international verbreitet und geht in Tirol heuer bereits in die dreizehnte Runde. Seit 2008 wurden über 200 Pedibusse in Tiroler Gemeinden und Städten durchgeführt. Das Programm ist meist auf vier bis sechs Wochen begrenzt, danach können die Schülerinnen und Schüler den Schulweg auch ohne Begleitpersonen bewältigen. Das fördert die Selbstständigkeit der Kinder, entlastet das Eltern-Taxi und die Gemeinschaft profitiert von weniger Verkehr auf den Straßen. Die Verkehrsberuhigung, vor allem im Schulumfeld, reduziert wiederum die Unfallgefahr.

"Pedibus" für Erstklässler in Prutz, Grins und Ladis

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