16.04.2018, 15:26 Uhr

regioL bleibt auch 2017 auf Erfolgskurs

Obmann Helmut Mall, Waltraud Handle, Sandra Careccia, Evi Jörg, GF Gerald Jochum, Gabriele Juen und Stefanie Peterbauer (v.l.).

Investitionsschub: Mit den eingesetzten Fördermitteln wurde eine Trendumkehr im Bezirk Landeck geschafft.

LANDECK (otko). Bei der Generalversammlung des Regionalentwicklungsvereins regioL legten Obmann Helmut Mall und Geschäftsführer Gerald Jochum eine beeindruckende Bilanz vor. "Das abgelaufene Jahr war intensiv. Unser Verein bewegt sehr viel und mit unseren guten Beziehungen ins Vinschgau und Engadin sind wir ein Vorzeigemanagement in Tirol", so Mall. Veränderungen gab es im Team. Stefanie Peterbauer und Gabriele Juen wurden neu eingestellt. Waltraud Handle geht in Altersteilzeit.


Region profitiert

Das regioL-Team rund um GF Jochum präsentierte die verschiedenen Projekte und Maßnahmen, die im vergangenen Jahr umgesetzt wurden. "Wir sind mit der integrierten Regionalentwicklung in die neue Periode gestartet und können im 3. Jahr eine gute Bilanz vorlegen. Mit dem One-Stop-Shop-Prinzip laufen bei uns alle Landes-, Bundes- und EU-Förderungen zusammen und die Umsetzung läuft über ein zentrales Management", erläuterte Jochum. Das durchaus schwierige Ziel all dieser Maßnahmen sei es die Menschen in der Region zu halten. Dafür brauche es qualifizierte Arbeitsplätze und Wohnraum sowie weitere Initiativen in Sachen Kinderbetreuung und Mobilität.
"Über alle Programme stehen bis 2024 rund 16,1 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung, die laut Plan rund 40 Mio. Euro an Projektvolumen auslösen sollen. Nach drei Jahren haben wir mit 6 Mio. Euro verbrauchten Förderungen aber schon knapp 46 Mio. Euro an Investitionen auf den Weg gebracht. Insgesamt 151 Projekte wurden beschlossen, von denen bereits zwei Drittel umgesetzt wurden", zeigte Jochum stolz auf. Dadurch wurden im Bezirk Landeck 42 neue Dienstleistungen bzw. Produkte entwickelt sowie 645 Arbeitsplätze, davon 290 für Frauen, geschaffen bzw, erhalten. In seinem Bericht über die Wirkungsindikatoren erwähnte Jochum auch noch 2.297 Quadratmeter Wohnraum, die im Rahmen der Ortskernrevitalisierung geschaffen wurden und 707.000 KW/h Strom aus erneuerbarer Energie wurden produziert. Für die Gemeinden brachte dies 565.000 Euro an Kommunalsteuereinnahmen.
"Durch diese Effekte wurde es 701 Personen ermöglicht in der Region zu bleiben. Dadurch hat die Abwanderung zumindest eingedämmt werden können", so der Geschäftsführer. Generell sei ein Aufwärtstrend zu spüren. Mit 44.208 Einwohnern haben sich die Bevölkerungszahlen im Bezirk auch wieder ins Plus gedreht. Die Arbeitslosenquote ist auf 8,6 Prozent gesunken und erstmals gibt es über 20.000 unselbstständig Beschäftigte.

Konsequente Arbeit

Lobende Worte für die effiziente Arbeit kamen von BH Dr. Markus Maaß. Für Christian Stampfer, Amt der Tiroler Landesregierung, ist dies eine Erfolgsbilanz: "Mit den Finanzmitteln wurde eine Aufbruchstimmung im Bezirk erzeugt und das Ruder herumgerissen. RegioL gilt in Tirol als Best-Practice Beispiel, da hier alles aus einem Guss ist und es keine Doppelgleisigkeiten gibt."
LT-Vizepräsident Anton Mattle verwies auf die gute und konsequente Arbeit im Regionalmanagement: "Es braucht gelegentlich einen Impuls und gute Beratung für Investitionen."
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