21.01.2018, 12:20 Uhr

Suchaktion nach Lawinenabgang in St. Anton am Arlberg

Symbolbild (Foto: Polizei)

Drei niederländsiche Skifahrer lösten im freien Skiraum eine Lawine aus. Die Einsatzkräfte suchten nach möglichen Verschütteten. Die Suche verlief negativ und wurde abgebrochen.

ST. ANTON. Am 19. Jänner 2018 gegen 16.40 Uhr fuhren drei niederländische Staatsbürger mit ihren Schiern vom Galzig kommend in das sogenannte "Baggentobel" in St Anton in den freien Schiraum ein. Beim Einfahren des ersten Schifahrers in das Tobel (Seehöhe ca. 2100 Meter) löste dieser eine ca. 80 Meter breite (Anrissmächtigkeit ca. 1,5 Meter) Schneebrettlawine aus. Die Lawine erstreckte sich auf ca. 500 Meter und da die drei Variantenfahrer nicht wussten ob sich in dem Tobel weitere Schifahrer befanden lösten sie die Rettungskette aus.
Es wurde eine Suchaktion eingeleitet, an der zehn Angestellte der Pistenrettung, zwei Rettungshubschrauber, zwei Lawinensuchhunde und die Alpinpolizei beteiligt waren.
Da keine Hinweise auf Verschüttete vorlagen und auch die Suche negativ verlief wurde der Einsatz um 17.50 Uhr von der Einsatzleitung beendet. (Quelle: Polizei)
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