Großübung Kürnbergwald
200 Einsatzkräfte probten Ernstfall, um Waldbrand zu verhindern
- Foto: FF Leonding/FF Wilhering
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Wie lässt sich ein großflächiger Waldbrand im Kürnbergwald möglichst rasch und effektiv bekämpfen? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 26. September rund 200 Einsatzkräfte bei einer großangelegten Waldbrandübung. Insgesamt 20 Feuerwehren aus der Region waren mit rund 40 Fahrzeugen beteiligt. Auch Suchhunde des Roten Kreuzes wurden in das Übungsszenario eingebunden.
LEONDING. Organisiert wurde die überregionale Übung von den Feuerwehren Leonding und Wilhering. Hintergrund war, dass im Kürnbergwald bereits seit längerer Zeit keine vergleichbare Vegetationsbrandübung mehr durchgeführt worden war.
Das weitläufige Waldgebiet stellt die Einsatzkräfte im Fall eines größeren Brandes vor besondere Herausforderungen. Deshalb sollte bei der Übung vor allem überprüft werden, wie ein großflächiger Vegetationsbrand organisationsübergreifend bewältigt werden kann.
Löschwasserversorgung
als zentrale Herausforderung
Ein Schwerpunkt lag auf der Sicherstellung der Wasserversorgung. Bereits rund ein Jahr vor der Übung begannen die Vorbereitungen. Dabei wurden verfügbare Ressourcen, benötigte Materialien und die notwendige Logistik analysiert und ein eigenes Einsatzkonzept entwickelt.
Da ein Waldbrand dieser Größenordnung mit keiner regulären Alarmstufe unmittelbar vergleichbar ist, mussten die Abläufe speziell auf das Szenario abgestimmt werden. Vorgesehen war unter anderem ein koordinierter Tankpendelverkehr von Wilhering sowie eine Zubringerleitung von Leonding. Auf diese Weise sollte auch über größere Entfernungen eine möglichst kontinuierliche Versorgung mit Löschwasser gewährleistet werden.
Zusammenarbeit der
Einsatzkräfte im Mittelpunkt
Neben der eigentlichen Brandbekämpfung stand vor allem das Zusammenspiel der zahlreichen beteiligten Feuerwehren und Einsatzorganisationen im Fokus. Unter möglichst realitätsnahen Bedingungen konnten Einsatzabläufe erprobt, Zuständigkeiten abgestimmt und Erfahrungen gesammelt werden. Die Übung diente damit auch dazu, wichtige Erkenntnisse für ein künftiges Alarmierungs- und Einsatzkonzept bei größeren Vegetationsbränden im Kürnbergwald zu gewinnen.
Erkenntnisse für
künftige Waldbrände
Die rund einjährige Vorbereitung und die umfangreiche Durchführung zeigen, welchen Stellenwert eine vorausschauende Planung bei komplexen Einsatzszenarien hat. Die bei der Übung gewonnenen Erfahrungen sollen nun genutzt werden, um bestehende Abläufe weiterzuentwickeln und die Einsatzbereitschaft für einen möglichen großflächigen Waldbrand im Kürnbergwald weiter zu stärken.
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