PVZ Ansfelden startet
Rückgrat der medizinischen Versorgung
- Gesundheitsreferentin Christine Haberlander stattete dem PVZ Ansfelden einen Besuch ab.
- Foto: ÖGK
- hochgeladen von Oliver Wurz
Gesundheitsreferentin Christine Haberlander informierte sich im Rahmen eines Besuchs über das umfassende Versorgungsangebot.
ANSFELDEN. Das PVZ Ansfelden hat im Jänner 2026 als 20. von mittlerweile 21 Primärversorgungseinheiten in Oberösterreich den Betrieb aufgenommen. Die Allgemeinmedizinerinnen Katharina Mitter, Anna Leitner und Katrin Ritzberger bieten gemeinsam mit einem multiprofessionellen Team eine medizinische Versorgung mit erweiterten Öffnungszeiten an fünf Tagen pro Woche. „Der Start im PVZ Haid Ansfelden war für uns als Ärzteteam sehr fordernd. Der enorme Patientenzulauf hat deutlich gezeigt, wie groß der Bedarf an wohnortnaher allgemeinmedizinischer Versorgung in Haid und der umliegenden Region ist. Umso mehr freut es uns, dass wir der Haider Bevölkerung mit dem PVZ eine verlässliche, moderne und gut erreichbare Versorgung anbieten können“, betonen die Ärztinnen. Besonders wertvoll sei für die drei Medizinerinnen die Zusammenarbeit im erweiterten multiprofessionellen Team. "Die Unterstützung durch Physiotherapie und Psychotherapie sowie die Diplompflege entlastet uns und ermöglicht eine umfassendere Betreuung der Patientinnen und Patienten", betonen sie.
Säulen der Versorgung
Für Gesundheitsreferentin Christine Haberlander stellen die Primärversorgungszentren eine wesentliche Stärkung der Gesundheitsversorgung in Oberösterreich dar. "Mit nun bereits 21 Primärversorgungszentren in ganz Oberösterreich schaffen wir für die Menschen leicht zugängliche, erste Kontaktstellen und sichern uns damit das Rückgrat unserer medizinischen Versorgung. Gleichzeitig entlasten wir mit einem guten und einfachen Zugang zur Primärversorgung auch die Mitarbeiter in unseren Spitälern“, unterstreicht Gesundheitsreferentin.
"Versorgung neu denken"
„Primärversorgungszentren sind ein zentrales Element für eine moderne, gut erreichbare und koordinierte medizinische Grundversorgung. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels und zunehmender Komplexität medizinischer Fragestellungen ist es entscheidend, Versorgung neu zu denken. Das PVZ entlastet Spitäler, stärkt die wohnortnahe Betreuung und gibt den Menschen Sicherheit – unabhängig von Alter, Einkommen oder Lebenssituation“, ergänzt Ursula Krepp, Vorsitzende des Landesstellenausschusses der ÖGK in Oberösterreich.
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