Story der Woche
Das sind unsere Helden von Linz

Lesementor Josef Arminger ist für den Ehrenamtspreis Florian 2019 nominiert.
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  • Lesementor Josef Arminger ist für den Ehrenamtspreis Florian 2019 nominiert.
  • Foto: Stadt Linz/Dworschak
  • hochgeladen von Christian Diabl

Mit dem "Florian" zeichnet die BezirksRundschau Menschen aus, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für andere einsetzen.

LINZ. Sie helfen, wenn Hilfe gebraucht wird – beim Roten Kreuz, im Sportverein oder bei der Caritas. Viele Linzer nutzen ihre Freizeit, um Mitmenschen zu unterstützen. Mit dem Florian, dem Preis für Ehrenamt, will die BezirksRundschau genau diese Helden des Alltags würdigen und vor den Vorhang holen.

Mit 84 bei Essen auf Rädern

"Ich hab’ halt eine soziale Ader", sagt etwa Erika Heidecker, die trotz ihrer 84 Jahre bei Essen auf Rädern aktiv ist. "Mit meiner Tätigkeit helfe ich anderen Menschen und komme so auch mit Leuten ins Gespräch", sagt sie. Heidecker ist eine der Nominierten aus Linz.

Viele Ärzte nominiert

Unter den Preisverdächtigen sind heuer auch eine Reihe von Ärztinnen, die neben ihrem anstrengenden Job Zeit und Energie für ehrenamtliche Hilfe finden. "Für mich ist es kein großer Aufwand und ich glaube, dass es den Leuten wirklich hilft", berichtet etwa die Schweizer Ärztin Mirjam Harms vom Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern. Drei bis vier Mal im Monat ist sie mit dem Help-Mobil der Caritas unterwegs und bietet obdachlosen Menschen medizinische Hilfe. Vom selben Krankenhaus sind auch zwei Oberärztinnen nominiert.

Tests für Drogenabhängige

Stephanie Hametner beschäftigt sich nicht nur beruflich mit Hepatitis C. Weil die Hemmschwelle, in ein Krankenhaus zu gehen, für Drogenabhängige oft groß ist, kommt die Leberspezialistin in ihrer Freizeit eben zu ihnen. In Drogenberatungsstellen informiert und testet sie Betroffene. Viele Menschen am Rande der Gesellschaft konnte sie so vor einer Ansteckung und schweren gesundheitlichen Schäden bewahren.

Familienurlaube in Lignano

Aktiv ist auch ihre Kollegin Manuela Baumgartner. Seit 1994 organisiert die Neuropädiaterin der Kinderabteilung Intensivwochen für Familien mit behinderten Kindern in Lignano. Liebevoll umsorgt vom ehrenamtlichen Betreuerteam, verbringen die Kinder viel Zeit am Strand. Die Eltern finden währenddessen Zeit zum Erholen, aber auch Impulsvorträge und gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Parallel dazu gibt es Betreuung für die gesunden Geschwister, deren Bedürfnisse im Alltag oft hinten anstehen müssen.

Helfer mit Zug zum Tor

Gleich doppelt engagiert sich der Linzer Josef Arminger. Seit 2011 ist er ehrenamtlicher Lesementor im Verein ibuk. Er liest mit Kindern, die eine Leseschwäche haben, zum Beispiel mit einem Mädchen aus Afrika, welches seit acht Jahren in Linz lebt. Daneben übernimmt er ehrenamtliche Vereinsfunktionen – als Kassier bei ibuk und auch als Funktionär beim Fußballverein ASKÖ ESV-Westbahn Linz. "Arminger ist sowohl für seine Schützlinge als auch für die Vereine eine Bereicherung", heißt es beim Verein ibuk, der ihn deshalb für den Florian 2019 nominiert hat.

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