Baustelle A 7
Generalerneuerung zwischen Niedernhart und Anschlussstelle voest startet
- Die Arbeiten bringen verengte Fahrspuren sowie Einschränkungen und Sperren an Anschlussstellen mit sich.
- Foto: Asfinag
- hochgeladen von Silvia Gschwandtner
Am kommenden Freitag, 15. Mai beginnt die Asfinag mit der langfristigen Instandsetzung der A 7 Mühlkreisautobahn im Abschnitt zwischen der Einhausung Niedernhart und der Anschlussstelle Voest. Die Arbeiten bringen verengte Fahrspuren sowie Einschränkungen und Sperren an Anschlussstellen mit sich. Grundsätzlich stehen aber immer zwei Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung. Die Asfinag investiert 82 Millionen Euro in das Projekt. Die Fertigstellung ist für Mitte 2030 geplant. Der Öamtc warnt vor Verkehrsverzögerungen und gibt Tipps für mögliche Ausweichrouten.
LINZ. Die Stadtautobahn im 1,6 Kilometer langen Abschnitt ist nach mehr als 50 Jahren am Ende der technischen Lebensdauer angelangt. Die Asfinag erneuert daher die freie Strecke sowie die Brücken. Für mehr Umweltschutz werden die Straßenwässer künftig durch eine moderne Gewässerschutzanlage gereinigt. In der ersten Bauphase wird an der Anschlussstelle voest und in Richtung A1/Wien-Salzburg im Bereich der Anschlussstelle Wienerstraße gearbeitet.
Ausfahrten teilweise gesperrt – Umleitungen geplant
An der Anschlussstelle voest wird im Zeitraum vom 22. Mai bis 7. Juni die Ausfahrt Richtung A1/Wien-Salzburg (Exit 8) für den Individualverkehr gesperrt – Linienbusse und Einsatzkräfte können passieren. Ab 3. Juni bis Anfang Oktober 2026 ist die Abfahrt Wienerstraße (Exit 7) Richtung Zentrum gesperrt. Die Umleitung führt jeweils über die Wankmüllerhofstraße, Wolfgang-Pauli-Straße und Wienerstraße Richtung Linz-Zentrum sowie zur Anschlussstelle Voest. Weiters wird die Auffahrt Wankmüllerhofstraße Richtung Freistadt ab 3. Juni gesperrt. In den Nachtstunden sowie an den Wochenenden ist mit kurzfristigen Sperren der Auf- und Abfahrten mit lokalen Umleitungen im Linzer Stadtgebiet zu rechnen.
Öamtc warnt vor Staus
Spätestens im Berufsverkehr am Montag, 25.Mai, rechnet der Öamtc vor der Abfahrt sowie auf der empfohlenen Umleitungsstrecke über die Abfahrt Wiener Straße mit Verzögerungen und rät dazu, Zeitpölster einzuplanen. "Durch die Sperre müssen rund 18.000 Kfz umgeleitet werden. Auf der offiziellen Umleitungsstrecke über die Anschlussstelle Wiener Straße - Wankmüllerhofstraße - Wolfgang-Pauli-Straße müssen Verkehrsteilnehmer drei Kreuzungsbereiche überqueren. Durch beschränkte Kapazitäten kann es rasch zu Rückstau auf die A7, sowie mit Verzögerungen im Nahbereich der Umleitungsverkehrsführung kommen,” erklärt ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé. Die Option, über den Kreisverkehr bei der Anschlussstelle Muldenstraße auszuweichen, wird Aufgrund potentieller Staugefahr auf der A7 und einer Umweglänge von ca. fünf Kilometern nicht empfohlen.
Am 3. Juni folgt die Sperre der Rampe 6 der Abfahrt Wiener Straße (Fahrtrichtung A1/Knoten Linz). Die Ausfahrt zur Wankmüllerhofstraße bleibt befahrbar. "Bei einer Verkehrsbelastung von rund 8.000 Kfz, die umgeleitet werden müssen, werden Verzögerungen auch hier nicht ausbleiben", so Nosé. Um den prognostizierten Staus auf der Abfahrt Wankmüllerhofstraße auszuweichen, könnten Verkehrsteilnehmer, abhängig von den Fahrzielen, vorzeitig über die Abfahrt Voest abfahren, die ab 7.Juni wieder frei gegeben sein wird. Die Sperre dauert voraussichtlich bis Oktober 2026.
Zeitgleich mit der Abfahrtssperre Wiener Straße erfolgt auch die Sperre der A7-Auffahrtsrampe von der Wankmüllerhofstraße kommend in Richtung Freistadt. Auch hier kann man über die Wolfgang-Pauli-Straße zur A7-Auffahrt Wiener Straße ausweichen. Die Sperre dauert bis zum Mai 2027.
Alle Details zu Sperren und Umleitungen, sowie Echtzeit-Informationen zur Verkehrslage oder Verzögerungen findet man auf: asfinag.at
Aktuelle Nachrichten aus Linz auf
Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.